Wieder heißt es für den Stadtteilverein Parsch Abschied nehmen.

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Am 15. Mai 2020 hat uns, das Gründungsmitglied, langjähriges Vorstandsmitglied und  treues Vereinsmitglied über  16 Jahre,

Frau Reg.Rat Gertraud Six , SALK Rechnungsdirektor i.R.

für immer verlassen.

Gertraud war eine „waschechte“ Parscherin, eine wache Zeitzeugin der Wechselfälle dieses Stadtteils, dem sie zeitlebens treu  und dankbar verbunden war.

Wir verlieren mit Gertraud eine Frau der 1. Stunde des Vereins, den sie von der Gründung an mitgestaltete und begleitete. Von 2004 an bis 2018 brachte sie ihr Fachwissen und Engagement in ihrer Funktion der Kassier-Stellvertreterin ein.

Seit 2006 war sie treues Mitglied unserer Frauenrunde, der sie trotz mancher gesundheitlicher Beeinträchtigung  bis zuletzt verbunden war.

Gertraud  hatte  außer ihrem „guten Händchen“ für Zahlen, viele andere Fähigkeiten und Vorlieben: Sie liebte ihren Garten, Blumen, Reisen und Kochen. Legendär waren ihre Wiener Schnitzel, die bei keinem  „Grenzenlos Kochen“  fehlen durften. Mit großer Liebe, und zuletzt  auch unter erheblichen Mühen hergestellt, erfreute sie damit  BesucherInnen aus fern und nah.

Ihre Aufgeschlossenheit, ihr Interesse an der Entwicklung des Vereins, ihre Großzügigkeit, Ihr Optimismus, ihr Humor, ihre Unverdrossenheit -auch in schweren Zeiten- ist uns Vorbild.

Wir danken Dir, liebe Gertraud, für alle Zeichen Deiner Freundschaft und Deines Engagements.

Wir können  Dir zwar kein Goldenes  Verdienstzeichen überreichen, wie es Dir vom Land in Anerkennung Deiner beruflichen Leistungen verliehen wurde, aber wir  werden Dich mit großer Wertschätzung  und Dankbarkeit  als liebenswerten, aufrechten und wertvollen Menschen in Erinnerung behalten.

Liebe Mitglieder des Stadtteilvereins, es geht wieder los!

nach einer langen Zeit des Stillstandes, können wir jetzt wieder einige kleine Veranstaltungen anbieten, natürlich immer nach den Verordnungen des Gesundheitsministeriums, deshalb mit beschränkter Teilnehmerzahl und mit Voranmeldung. Die Termine für Juni finden sie unter Veranstaltungsübersicht. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei dem einen, oder anderen Termin.

Der Stadtteilverein Parsch trauert um Helmut Laimer.

Der am 22. März 2020 verstorbene Schriftsteller, Graphiker, Texter und Maler Helmut Laimer war ein „echter“ Parscher und hatte zeitlebens eine tiefe Verbundenheit zu seinem Stadtteil.

Helmut war mit seinen Eltern und seinem Bruder in der Weichselbaumsiedlung, Fadingerstraße 15 aufgewachsen – also ein „echter“ Parscher. Als Mitautor des Buches „Parsch erzählt“ und in den vier folgenden „Parscher Journalen“ verdanken wir ihm so manchen historisch interessanten Beitrag zu Entwicklung und Geschichte unseres Ortsteils. In seinen Texten für die „Parscher Pfarrbriefe“ lernen wir den Schriftsteller neben seiner humorvollen Seite auch nachdenklich und hintergründig kennen.

Hier bei uns in Parsch begann sein Leben, hier hatte der kleine Helmut glückliche Kinderjahre mit Radfahren, Indianerspielen, Ritterkämpfen, aber auch die Schrecken des Krieges erlebt. Eine 500-Kilo-Bombe riss ein großes Loch in den Erdboden neben der Kellerluke seines Wohnblocks; die Bombe war aber zum Glück nicht detoniert. Dieses Ereignis brannte sich unauslöschlich in Helmuts Erinnerung – zu groß war die Angst, die er im Hauskeller dicht gedrängt mit Familie und anderen Bewohnern ausgestanden hatte. Der kleine Zeitzeuge schilderte auch den „Frieden“ und die Besatzungszeit in Parsch. In dieser Zeit machte Helmut mit Neuartigem wie Kaugummi oder Ananasscheiben aus der Konservendose Bekanntschaft.

Die anschließende Volksschulzeit verbrachte Helmut natürlich in der ehemaligen Feigenkaffefabrik „André Hofer“ des Ludwig Zeller. Helmut erinnerte sich an die enge, steile Treppe in den ersten Stock, den schwarz in Öl eingelassenen Fußböden, der Schulspeisung im Vorraum, den Züchtigungen mit dem Bambusstock und dem Prangerstehen in der Ecke. Unterbrochen wurde die Volksschulzeit mit knapp 7 Jahren, als Helmut ein Jahr in Portugal zur Erholung verbrachte, da er damals, wie knapp 80 Prozent der Salzburger Kinder, unterernährt war.

Am 21. Dezember 1947, ein Uhr nachts wurde Helmut mit 74 Kindern und Betreuungspersonal der Caritas per Zug vom Salzburger Hauptbahnhof nach Genf gebracht. Von Genf wurden sie mit dem Flugzeug wie Helmut schilderte „bis ans Ende der Welt“ geflogen. Im Flugzeug verspeiste Helmut zudem seine allererste Banane! In diesem Jahr wäre unser Helmut bald zum waschechten Portugiesen geworden. Er hatte alsbald unsere Muttersprache verlernt und konnte mangels Deutschkenntnisse keine Briefe nach Hause schreiben. Doch nach seiner Rückkehr nach Salzburg-Parsch kehrte nach wenigen Tagen auch unsere Sprache zurück. Mit Portugal verband Helmut Dankbarkeit und viele neue Erfahrungen: Die Unbeschwertheit und der Kontakt zu beiden liebevollen Gastfamilien hielten ein Leben lang.

Auch seine Liebe zu Parsch hielt ein Leben lang. Mit seiner neu gegründeten Familie lebte Helmut in einer Wohnung in der Parsch-Süd-Siedlung – auf der anderen Seite der Bahnlinie und der Weichselbaumsiedlung.

Wir in Parsch können nur dankbar sein, einen so vielseitigen Künstler unter uns gehabt zu haben. Seine verschiedenen schriftstellerischen Beiträge in Druckwerken und Internet, seine Graphiken und Fotografien, Titelbilder und Umschläge einzelner Werke wurden von Helmut mit Liebe erstellt und bearbeitet und bereichern unsere Vereinsarbeit und den Stadtteil.

Helmut, Deine Liebenswürdigkeit und Bescheidenheit, Deine Hilfsbereitschaft, Deine Gewissenhaftigkeit, Deine Herzlichkeit und Dein Lächeln werden uns fehlen! Aber in Deinen Werken, in unserer Erinnerung und in unseren Herzen lebst Du weiter!

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt Deiner Familie.

In Dankbarkeit der Stadtteilverein Parsch.

I.V.: Claudia Willi und Mag. Magdalene Arendt-Körner

Informationen des Stadtteilvereins Parsch während der Covid-19 Krise

Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und UnterstützerInnen des Stadtteilvereins Parsch!

Aufgrund der Entwicklungen rund um den Ausbruch der Covid-19 Pandemie in Österreich hat die österreichische Bundesregierung per morgen, Montag 16. März 2020, ein allgemeines Versammlungsverbot ausgerufen. 

Als öffentlich geförderter Verein tragen wir die Entscheidungen der Bundesregierung selbstverständlich mit und werden somit alle unsere Tätigkeiten und Veranstaltungen einstellen, um einen größtmöglichen Beitrag zur Eindämmung des Virus zu leisten. Besonders unsere älteren Mitmenschen und Mitglieder im Verein müssen geschützt werden und das Gesundheitssystem in Österreich funktionsfähig gehalten werden. 

Der Garten ist seit 14.04. wieder geöffnet, allerdings unter Einhaltung der von der Regierung verfügten Verordnungen.


 Mindestabstand zu anderen – nicht im eigenen Haushalt
lebenden Personen – 1 Meter (!!!)
 Eigenverantwortliche Desinfektion von benutzten
Gartenwerkzeugen, die Desinfektionsmittel sind eigenständig
beizubringen
 Absolutes Veranstaltungsverbot bis mindestens Ende Juni
(analog zu Vorgaben der Bundesregierung)
 Achtsamer Umgang mit allen anderen BeetmieterInnen,
insbesondere Angehöriger besonders gefährdeter
Personengruppen

Zu guter Letzt möchte ich noch mitteilen, dass wir diese außergewöhnliche Krise nur gemeinsam schaffen werden. Sollte es unter unseren Mitgliedern Menschen geben, die älter sind und Unterstützung bei Erledigungen brauchen, biete ich mich hiermit gerne an, bei Einkäufen oder wichtigen Besorgungen zu helfen. Der Stadtteilverein steht auch in schweren Zeiten seinen Mitgliedern zur Seite und gemeinsam werden wir auch diese Krise schaffen. Ich möchte alle jüngeren Mitglieder bitten, das gleiche zu tun und ältere alleinstehende Nachbarn, Freunde und Bekannte zu unterstützen.

Ich wünsche allen auf diesem Weg das Allerbeste – und haltet euch bitte an die Vorgaben der Bundesregierung und der Einsatzstäbe. Die einzigen verifizierten Nachrichten gibt es über öffentliche Kanäle – bitte vertraut nicht auf Meldungen von whatsapp-Gruppen, SMS oder sonstigen Dingen.

Veranstaltungen

Aufgrund der Verordnungen der österreichischen Bundesregierung, sagen wir alle Treffen und Veranstaltungen bis auf Weiteres ab.

Wir danken für das Verständnis und wünschen unseren Mitgliedern und UnterstützerInnen auf diesem Weg alles Gute, passt´s auf euch auf, bleibt gesund und wir sehen uns hoffentlich bald wieder.

Die Mitglieder des Vorstandes

Z´sammkemma

Grenzenlos kochenwird auf Herbst verschoben!

gemeinsames interkulturelles Kochen, keine Anmeldung nötig,

Auftakt mit afrikanischen Trommelklängen

Kosten: kochen, abwaschen, spenden, Kontakte knüpfen

Pfarrsaal Parsch, Geißmayerstrasse 6

Kontakt Stadtteilverein Parsch, Magdi Rücker, Tel. 0676/5587148

stadtteilverein-parsch@gmail.parsch, 

Zámmkemma in Parsch

Faires Frühstück im CK21

am 29.02.,einem besonderen Tag, lud der Stadtteilverein Parsch zu einem besonderen Frühstück ins CK21 ein.

Ein öko faires Frühstück, zubereitet und geliefert von Fr. Karin Hörmanseder, EZA-fairer Handel. Brot, Wurst, Käse, Salat und Aufstriche kamen allesamt von regionalen Anbietern in Bioqualität, die anderen Produkte Kaffee, Tee, Marmeladen, Schokoladen und Säfte aus fairem Handel. Dank Traudl Gruber wurde auch ein wunderbarer Kuchen angeboten.

Nicht nur unser Hunger, sondern auch der Wissensdurst über fairen Handel wurde durch umfassende Informationen von Fr. Hörmanseder gestillt. Zum gemütlichen Plaudern und zum Kennen lernen war genug Zeit und dabei war immer wieder der Wunsch nach Wiederholung des gemeinsamen Frühstückens zu hören.

Besuch Schloss Arenberg

Am 29.01.2020 um 15.00 empfangen uns der Stiftungsvorstand Dr. Rudolf Aichinger und die Generalsekretärin Frau Stefanie Faschang zu einer ganz besonderen Führung durch das Schloss Arenberg das wohl sicher viele Parscher und Parscherinnen kennen, meist nur von außen.

Historischer Hintergrund:

Das Schloss aus dem frühen 17.Jh., ursprünglich im Besitz des Domkapitels, später dann der Herren von Pirglstein wurde 1791 vom Kunstgärtner Joseph Rosenegger erworben. Er entdeckt bei Grabungsarbeiten (Parkgestaltung) ein römisches Gräberfeld. 1861 kauft Sophie Fürstin Arenberg das Anwesen und lässt es zum heutigen Aussehen umgestalten. Von 1912 bis 1922 bewohnt es Hermann Bahr mit seiner Gemahlin, der Sängerin Anna Bahr-Mildenburg. Ab 1931 heißen die Eigentümer Stadt und Land Salzburg und Salzburger Sparkasse. 2001 kauft die gemeinnützige Salzburg Stiftung der American Austrian Foundation das Anwesen mit dem malerischen Park und installiert ein internationales Konferenzzentrum für Ärzte und Ärztinnen, Wissenschaftler und Künstler. 2009, bei einem Brand schwer beschädigt und orginalgetreu wieder hergestellt gehört es heute zum Unesco Welt Kulturerbe.

1984 Gründung der American Austrian Foundation (AAF), einer Non-Profit und Non-Governmental-Organization, mit dem Ziel die Beziehungen zwischen den USA und Österreich durch Meinungsaustausch auf den Gebieten von Medizin, Wissenschaft, Medien und Kunst zu verbessern. Österreich als Brücke zwischen Ost und West. Die AAF vergibt postgraduale Stipendien und will so in der Begegnung von Menschen verschiedener Kulturen und Herkunft zur Völkerverständigung beitragen. Im Jahr 1995 wurde die Salzburg Stiftung der American Austrian Foundation gemeinnützige Privatstiftung in Salzburg von 21 ÖsterreicherInnen gegründet.

Das OPEN MEDICAL INSTITUTE (OMI), von der American Austrian Foundation 1993 gegründet, bietet in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen und österreichischen, akademischen Partnern „fertigen“ Fachärzten und Fachärztinnen aus aller Welt, insbesondere aus Schwellenländern, aber auch aus den ehemaligen Ostblock Staaten die Möglichkeit in Kurzzeit- Weiterbildungsprogrammen hier (in einem ganz besonderen, exclusiven Rahmen) den neuesten Stand des westlichen, medizinischen Wissens zu erwerben und Zugang zu modernsten Technologien zu bekommen. In einem 3-stufigen Konzept erfolgt Informationsvermittlung durch internationale Kapazitäten und deren Spitälern auf Augenhöhe mit den Vortragenden, Erfahrungsaustausch sowie Kollaboration zwischen der Faculty und den teilnehmenden Ärzten und Ärztinnen und deren akademischen Institutionen und Spitälern. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen tauschen während der Seminare Erfahrungen und Ideen mit ihren Kollegen und Kolleginnen aus und werden so in die internationale Gemeinschaft der medizinischen Wissenschaften und des Gesundheitswesen integriert. Die Teilnahmeberechtigung ist auf Ärzte und Ärztinnen beschränkt, die auch in Zukunft in ihren Heimatländern tätig sein wollen. Sie können so, ohne lange Fortbildungsaufenthalte im Ausland, als engagierte und qualifizierte Experten Reformen im Gesundheitssystem ihres Landes auf den Weg bringen.

Seit 1993 wurden über 22 000 Stipendien an junge Ärzte und Ärztinnen und 3 500 Stipendien für klinische Praktika an österreichischen und amerikanischen Krankenhäusern vergeben. 1 900 akademische Experten und Expertinnen stellen ihre Zeit kostenlos zur Verfügung.

Während der Sommerfestspiele bieten Mitglieder der Wiener Philharmoniker Musikcamps für Kinder an, um so das klassische, musikalische Erbe Österreichs an die nächste Generation weiter zu geben. Gleichzeitig will der Würth Skulpturen Garten im Schlosspark inspirieren und die Seminarteilnehmer und Teilnehmerinnen, aber auch Salzburger Besucher und Besucherinnen, mit Natur und moderner Kunst erfreuen.

Am Ende der spannenden Führung durch das Schloss der Fürstin Sophie von Arenberg , werden wir noch vom freundlichen, guten Geist des Schlosses mit Kaffee, Tee und Kuchen verwöhnt – Noblesse oblige ! Adel verpflichtet – Der Stadtteilverein Parsch erweist seine Reverenz und bedankt sich höflich für die interessanten Ausführungen und die köstliche Jause.

Adventliche Begegnung

unsere gestrige kleine Weihnachtsfeier war sehr gut besucht. Um Punkt 16:00 Uhr kamen viele unserer Mitglieder mit guten Getränken und Naschereien herbei. Platz ist in der kleinsten Hütte, denn das knappe Platzangebot tat der Gemütlichkeit keinen Abbruch und es wurden auch bekannte Weihnachtslieder gesungen.

Mit dieser Veranstaltung beenden wir das Jahr 2019 und wir freuen uns schon auf 2020 mit neuen Themen.

Frohe Weihnachten und Gesundheit und Freude im Jahr 2020 wünschen die Vorstandsmitglieder.

Die Kraft des Humors & der Mode!

Am Freitag, 15. November 2019 um 15.00 Uhr war im Bildungszentrum Borromäum ein Event der besonderen Art angesagt:                               

Die Abschlussveranstaltung unseres Jahres-Projektes 2019  „Alt werden in Parsch“ setzte einen fulminanten Abschluss unter ein nur scheinbar ernstes Thema.

Das Leben ist zu wichtig, um es ernst zu nehmen meint Oscar Wilde (irischer Schriftsteller 1854-1900) und dass er damit Recht hat zeigte uns  Mag. (FH) Werner Gruber, seines Zeichens Humorbotschafter, Spiel- und Theaterpädagoge.

Aber alles der Reihe nach.

Herr Thomas Wasmer, der Verwalter des  Bildungszentrums  begrüßte, als Vertreter der großzügigen und  entgegenkommenden  Gastgeber, und betonte seine Freude über die bewährte gute Zusammenarbeit mit dem Stadtteilverein.

Unsere Arbeitskreisleiterin Magdalena Rücker begrüßte das zahlreich erschienene Publikum, stellte das abwechslungsreiche Programm – unter anderem eine

                                                     Ausstellung von Zeichnungen  

der VS Abfalter und VS Parsch zum Thema „Alter aus der Perspektive von Kindern“  vor.

Ein kurzer Rückblick auf die diversen Darbietungen, die die verschiedenen Facetten des Themas beleuchtet haben folgte und schließlich bedankte sie sich herzlich bei  allen die zum Gelingen des Jahresprojektes und des Abschlussfestes beigetragen haben:

Dem Borromäum, bes. Herrn Thomas Wasmer und Frau Ing. Elisabeth Spraiter, dem Vorstand des STV, den Arbeitskreismitgliedern, der Gemeindeentwicklung, den verschiedenen ReferentInnen, den jungen KünstlerInnen der beiden Volksschulen für ihre musikalischen, bildnerischen und clownesken Beiträge und ihren Lehrerinnen, der Fa. Adler –  besonders Herrn  Holger Schierenbeck-Wanke, Frau  Brunhilde Sommerauer-Grasser, den Models, dem Humorbotschafter Werner Gruber und  den  vielen „Helferleins“ im Hintergrund .

Die Kinder des Klassenchors der 4 A Klasse, VS Parsch

sangen begeisternd fröhliche Lieder.

Eine Clown-Kinder Gruppe der VS Parsch

erheiterte die Zuschauer mit einer Pantomime „die Busfahrt“ und luden zum Besuch, der im Foyer eingerichteten Stationen, bei denen typische Effekte  des Alterns simuliert wurden, sodass man sich in die Situation älterer Menschen hineinversetzen konnte.

Herr Mag. Gruber arbeitet „im echten Leben“ als psychosozialer Betreuer in einem Hospiz. Umoris, lat. Lebenssäfte, Flüssigkeit, in Fluss sein – bringt oft durch seine Brille des Humors große Erleichterung in die eigentlich ernste, traurige  Situation der  im Hospiz lebenden Menschen. „Sie sind ein besonderer Mensch, Sie gehören eingerahmt und aufgehängt!“, war die ungewöhnliche Reaktion einer seiner Patienten, auf seine aufheiternden Besuche.

„Wir sind auf der Welt um glücklich zu sein, wir sollten unseren Vogel, unseren inneren Clown ruhig öfter herauslassen, denn das haben Studien gezeigt,

 Menschen mit Humor sind intelligenter.

Nehmt das Leben nicht so ernst, man kommt sowieso nicht lebend davon, verlassen Sie ruhig mal  Ihre Komfortzone!

Lachen Sie miteinander statt übereinander!

Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen, denn Babys lächeln schon bevor sie sprechen können.

Für Unsinn ist man nie zu alt!

Mit Lachen bekommen unsere Probleme ein Problem!

Spielen, mitunter auch den Clown, ist lebenswichtig!

Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden, wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen!

Sehr wertvolle Tipps fürs tägliche Leben, für Alt und Jung, für gute und für weniger gute Tage.

Nach so viel „Humorarbeit“ war eine Stärkung mit Kaffee und besonders köstlichen, im Haus, hergestellten Kuchen sehr notwendig, man konnte da auch gleich die neu erworbenen Erkenntnisse in fröhlicher Runde diskutieren.

Und schon folgte ein weiterer fröhlicher Programmpunkt: Schwungvolle Lieder mit Gitarre wurden vom

Schulchor der VS Abfalter

dargeboten, am Ende verteilten die SängerInnen selbstgebastelte  Sonnenstrahlen an die Gäste.

Last but not least, etwas fürs Auge: Mode kennt kein Alter,

die Modeschau

organisiert von Brunhilde Sommerauer-Grasser,

kommentiert  vom Geschäftsleiter des Modehauses Adler Salzburg, Hr. Holger Schierenbeck-Wanke und Mitarbeiterinnen, professionell vorgeführt von Damen, die sich ihre schicken, modischen oder eleganten Outfits selbst bei der Firma Adler ausgewählt  hatten. Ihr Mut und ihr guter Geschmack wurden mit reichlich Applaus vom interessierten Publikum belohnt.

Um 18.00 Uhr trat dann Jung und Alt, Parsch ist ein Generationenstadtteil –  mit Schwung und guter Laune den Heimweg an.

P.s.: ein kleiner Tipp zum guten Schluss :

Das Passwort fürs Leben heißt Humor!

Kulturcafe 22.10.2019

„Die wahre Geschichte der Familie Trapp“

Die, zahlreich erschienenen BesucherInnen, folgten mit großem Interesse der spannenden, anhand von original Bilddokumenten und historischen Aufnahmen zusammengestellten Multimediashow .

Im Namen aller BesucherInnen bedanken wir uns sehr herzlich bei der Vortragenden Frau Mag.Gertrud Weninger und der technischen Assistentin Frau Mag. Doris Stegbuchner, die dem Stadtteilverein unentgeltlich diesen interessanten Abend schenkten.

Im Jahr 2015 wurde der 50. Geburtstag des  Musical „A SOUND OF MUSIC“ in der Felsenreitschule in  Salzburg gefeiert.

Die musikalische Familie des Barons von Trapp, ihre Villa liegt in Aigen, zählt zu den weltweit bekanntesten Persönlichkeiten aus Salzburg. Ihre Geschichte wird  im Film, im Musical, und auf dem Theater in verschiedensten Varianten erzählt. Sowohl der Blick auf den Mirabellgarten, den Dom, die Festung, Schloss Leopoldskron  und andere Salzburger Sehenswürdigkeiten und natürlich die Natur und die Berge der Umgebung haben unzählige Touristen angelockt, zumal diese „Locations“ von Melodien von Richard Rogers und dem Text von Oscar Hammerstein in ihrem Musical musikalisch genial verbrämt wurde.

1959 Uraufführung am Broadway, 1965 startet der gleichnamige Film.

Vater, Georg  Baron von Trapp, Marine Kommandant, ist am  Ende des 1. Weltkriegs „arbeitslos“, nach dem Tod seiner ersten Gattin  sucht er für seine große Kinderschar eine Gouvernante, die er  in Maria Augusta von Kutschera, einer gebürtige Wienerin, die eigentlich  als Novizin ins Stift Nonnberg eintreten wollte, findet. Die Oberin des Klosters schickt sie vorerst zur Betreuung der Kinder zum Baron. Maria Augusta heiratet 1927 Georg, sie ist sehr geschäftstüchtig, eine sehr notwendige Eigenschaft, da die Familie nach dem Banken Crash von 1935 so gut wie mittellos ist. Bei Familie Trapp wird gesungen und musiziert, sie führt ein strenges Regiment, dem sich keines der Kinder, auch in späteren Jahren, entziehen kann. Ein Familienfreund, Priester Franz Wasner, sein Grundsatz „Gebet und singen“ unterstützt sie dabei.

Dass die wahre Geschichte der singenden Familie sehr nach dem Geschmack von Hollywood abgeändert wurde, tat dem unglaublichen, bis heute noch  anhaltenden Erfolg keinen Abbruch und hat Salzburg zum Traum Reiseziel vieler amerikanischer Touristen gemacht.

Georg von Trapp, ein Patriot, sieht sich, nach dem Anschluss Österreichs an Nazi Deutschland gezwungen, mit seiner Frau, den mittlerweile 10 Kindern und Franz Wasner nach USA auszuwandern. Die Familie kann nunmehr, auch nach Abänderung ihres musikalischen Repertoires, (längst ist man von geistlichen Liedern auf weltliche Musik umgestiegen, die natürlich in Dirndl und Lodenanzug dargeboten wird) von ihren musikalischen Auftritten gut leben.

Nach vielen Tourneen rund um den Globus, kauft man 1941 eine Farm in Stowe, Vermont, einer gebirgigen Gegend mit kalten Wintern und österreichischem Flair und lädt zum Skifahren ein. Auch nach dem Tod des Vaters kann die Familie, der geschäftstüchtigen Mutter Maria Augusta sei Dank, ein finanziell sorgloses Leben führen.  Die Nachfahren vertreten auch noch heute das Image des „Edelweißlandes“ in USA.

Christine Hackenberg

Sicher in den besten Jahren

Viele gute Tipps und Hinweise erhielten die Teilnehmer unserer Veranstaltung „Sicher in den besten Jahren“ im Rahmen unseres Jahresthemas “Alt werden in Parsch”, mit Herrn Richard Wolf von der Bundespolizeidirektion Salzburg.

Es wurde über den Neffentrick, Schutz vor Taschendiebstahl, Besuch von falschen Polizisten oder Beamten informiert, und vor allem vor Dämmerungseinbrüchen gewarnt.

Zwei wichtige Ratschläge dazu:

„Vorsichtig misstrauisch sein, aber nicht ängstlich“

„Körperliche Unversehrtheit vor materiellen Verlust stellen“

Bei der Wahl von mechanischen und elektronischen Sicherheitsvorkehrungen beraten sie die Mitarbeiter der Kriminalprävention gratis und objektiv. Sie erreichen die Kriminalprävention des Stadtpolizeikommandos Salzburg unter der Telefonnummer 059133-55-3401

Verschiedene Broschüren zum Thema Prävention sind im Stadtteilbüro erhältlich, oder im Internet abrufbar unter www.bmi.gv.at/praevention – Sicherheitstipps

Stilvoll und attraktiv im Herbst des Lebens

Vielleicht von den wunderbaren Farben der Natur im Herbst inspiriert, kamen am 14.09. pünktlich um 14:30 Uhr, viele Damen zu unserer, bereits 9. Veranstaltung, im Rahmen des Jahresthemas „Alt werden in Parsch“ in das Stadtteilbüro am Schmedererplatz.
Eine ausgesprochen freundliche und kompetente Mitarbeiterin der Firma „dm – Drogeriemarkt“ hat uns gezeigt wie man sich schminkt, wie man Vorzüge betont und kleine Makel verschwinden lässt.
Die Damen waren durchwegs sehr zufrieden mit den eigenen Veränderungen und oft erstaunt über den Vergleich vorher und nachher, „und man schaut nicht angemalt aus“ (Kommentar)!
Wir bedanken uns bei dm und Fr. Sommerlath für diesen Nachmittag, der im Rahmen der seit einigen Jahren statt findenden Aktion „Mehr vom Leben“ veranstaltet wurde. Jeder Mitarbeitende von dm bekommt einen zusätzlichen Urlaubstag, an dem er sich für einen guten Zweck engagierenkann.

Geologische Wanderung in die Glasenbachklamm


Am 20.09. pünktlich um 13:00 Uhr fand sich, bei strahlendem Sonnenschein, eine interessierte Gruppe am Eingang der Glasenbachklamm ein, um an einer, von Hr. Univ. Prof. Dr. Georg Spaun angebotenen geologische Führung teil zu nehmen.
Die Glasenbachklamm , einem bei den Salzburgern sehr beliebte Wandergebiet bietet anschaulich eine Vielzahl an Gesteinen und Fossilien aus den einzelnen Epochen der Erdgeschichte. Diese stammen wesentlich aus der Jura- und der Kreidezeit aber auch aus der Eiszeit.
Wir hatten die einmalige Gelegenheit, am schier unerschöpflichen Fachwissen von Herrn Prof. Dr. Georg Spaun teilhaben zu dürfen. Wir hörten viel über den geologischen Reichtum dieses Gebietes, manches wurde uns auch durch sehr beeindruckende Experimente veranschaulicht.

Das Wissen und die ansteckende Begeisterung unseres Experten erfüllten die für Laien „toten“ Gesteine mit Leben.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Hr. Univ. Prof. Dr. Georg Spaun und seiner Frau Regina, für diese, wieder ehrenamtlich, angebotene Führung, die bei den interessierten Teilnehmenden Lust auf „mehr „, d.h. Wiederholung, weckte!

Ableben eines Visionärs

Im 82. Lebensjahr verstarb der vielleicht berühmteste und einflussreichste Parscher aller Zeiten: Ferdinand Piech, langjähriger VW-Chef.

Der Stadtteilverein Parsch möchte der Familie und Angehörigen Beileid für den großen Verlust aussprechen.

Auch wenn Herr Ferdinand Piech gerne in aller Ruhe und zurückgezogen die letzten Jahre über in Parsch lebte, so beeinflusste sein Lebenswerk doch tagtäglich das Leben von so vielen Menschen und zu guter Letzt auch SalzburgerInnen und ParscherInnen.

Der Stadtteilverein wirkt

Der Stadtteilverein Parsch nimmt die Anliegen der Mitglieder und Bürgerinnen in Parsch sehr ernst. Aus diesem Grund haben wir über die letzten Monate wiederholt die schlechten Fahrbahnbedingungen der Radwege in der Bahnunterführung Clemens-Krauss-Straße eingemahnt.

Und letzte Woche war es dann so weit. Die Unterführung wurde nach wiederholtem Drängen neu asphaltiert.
Wir freuen uns sehr, dass unsere steten Bemühungen gehört wurden und erkennen an, dass direkte Bürgerbeteiligung in Salzburg funktioniert!

Das war das Schmedererplatzfest „Servus Parsch“ 2019

Was für ein Fest!!!

Trotz einiger widriger Umstände hat sich am 5. Juli 2019 genau gezeigt, was im Stadtteilverein Parsch steckt. Und mit einer gewaltigen Teamleistung war es möglich, ein fantastisches Fest zu organisieren, das für viel Begeisterung gesorgt hat, für lachende Gesichter und eine tolle Stimmung.

Über den Tag verteilt durften wir bis lang nach Sonnenuntergang über 400 große und kleine Gäste begrüßen, die in den Genuß von perfektem Sommerwetter (nicht zu heiß und ein bisserl Wind) kamen. Die musikalische Untermalung von DJ Josef Frahndl sorgte für beste Stimmung, die Versorgung vom Steinlechner Wirt Thomas Gschwandtner und seinem Team war hervorragend. Kühles Trumer Bier, heiße Leckereien, das perfekte Duo an diesem Tag. Die Pfadfinder ergänzten das Fest mit spannenden Spielen und einem Riesenwuzzler. Das große Stadtteilquiz zog viele BesucherInnen in seinen Bann und das große Glücksrad zum 15-jährigen Vereinsjubiläum des Stadtteilvereins war heiß begehrt. Dazu gab es am großen Kuchenbuffett viele selbstgemachte Leckereien und außerdem dürfen wir etwas Beeindruckendes verkünden: wir konnten über €1.000 für den „Franzenbauer“, der Bauer kürzlich nach Blitzschlag am Gaisberg abgebrannt ist, sammeln. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ an alle Spender!

Ein weiteres Dankeschön geht an die UnterstützerInnen des Fests, die Borromäusapotheke, den Bergspezl, die Raika Parsch, den Steinlechner Wirt und die ÖJAB-SeniorInnenwohnanlage Aigen! Nicht zu vergessen an dieser Stelle die Gemeindeentwicklung des Landes Salzburg, das den Verein und somit auch solche Fest immer unterstützt.

Last but not least bedanke ich mich bei unseren Vereinsmitgliedern und den ehrenamtlichen HelferInnen, ohne denen dieses Fest nicht möglich gewesen wäre. Danke für eure Hilfe und Unterstützung!

Schmedererplatzfest „Servus Parsch“

Am 5. Juli 2019 findet von 14-21 Uhr das große Schmedererplatzfest „Servus Parsch“ statt.

Dazu laden wir herzlich alle Parscherinnen und Parscher, Anrainer, Freunde, Bekannte, Unterstützer usw. ein. Wir feiern zum Abschluss des Schuljahres ein rauschendes Fest mit vielen Aktivitäten.

Bitte beachtet, dass die O-Buslinie 6 nur zur bis zur Maria-Cebotari-Straße fährt, ab dort bringen euch die Rikschas zum Schmedererplatz hinauf! Eine Hüpfburg, die Kinderdisco u.v.m. werden euch einen tollen Start in die Sommerferien bescheren.

Neben der Kinderdisco gibt es Verköstigung vom Steinlechner Wirt, die Pfadfinder haben tolle Aktivitäten geplant, unsere Unterstützer „Bergspezl, Borromäusapotheke, das ÖJAB-SeniorInnenwohnheim Aigen, die WOHNZONE und die RAIKA Parsch“ präsentieren sich und ihre Angebot.

Zusätzlich dürfen wir darauf hinweisen, dass der Stadtteilverein Parsch sein 15-jähriges Jubiläum feiert und diesen Anlass nutzen wir natürlich um uns und unsere Arbeit zu präsentieren.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge zieh‘n…“

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)

Unter diesem Titel fand am Dienstag 4. Juni 2019 um 18.00 Uhr im CK 21 wieder ein Kulturcafé statt. Der Schwerpunkt unseres heurigen Stadtteiljahres war diesmal  „Altwerden in Parsch“. Nach verschiedenen Vorträgen, wurde diesmal das Thema von der literarischen Seite betrachtet.

Zahlreiche Besucher waren trotz des heißen Sommerwetters gekommen und lauschten sehr aufmerksam den Betrachtungen aus verschieden Epochen der Literaturgeschichte.  Neben Rilke kamen auch  J. W. v. Goethe, J . v. Eichendorff, T. Fontane, E. Geibel, W. Busch  und H. Hesse zu Wort, anonyme Geschichten und Märchen der Hottentotten und der Gebrüder Grimm fanden sich ebenso ein.

Temperamentvolle und zauberhafte Klänge dargeboten von einem Virtuosen der Gitarre, Herrn Peter Kollowrat.boten  die stimmungsvolle,  musikalische Ergänzung.

Frau Eva Löchli M.A., sie hatte bereits vor einiger Zeit im Kulturcafé aus ihrem Roman „aus der Kabine“ gelesen, „beleuchtete“ das Thema mit neuer, eigens für unsere Veranstaltung  geschriebener Poesie und Prosa :

Gedicht: auftauchen, alter Mann am Klavier, einmal fliegen, lichtmacher, für morgen,  spätes Licht und Erzählungen: Immer die Sehnsucht, Wiederbegegnung u.a.

Eigentlich ist das Thema des Älterwerdens ein ernstes.  Aber wie uns unser Publikum, das während des gesamten Vortrags  gespannt und sehr interessiert zuhörte, am Ende bestätigte, kommen   im Leben nach manchmal düsteren auch wieder helle Tage. Und so meint H. Hesse in seinem Gedicht „Stufen“ ….des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde.

Ein anschließender, kleiner Umtrunk bot Gelegenheit zu  Diskussion und gemütlichem Meinungsaustausch.

Für Interessierte stand ein Büchertisch und eine Liste weiterführender Literatur zum Thema Alter  (siehe Anhang) rundete das Thema des Abends zur Verfügung.

Ich danke Eva und Peter für die wunderbare Zusammenarbeit und unserer AK Leiterin Kultur Magdalena  für die perfekte Vorbereitung des Rahmens.

Infonachmittag Biographiearbeit am 07.05. 2019

Eine umfassende Biographie dient zur besseren Kommunikation, zur Erhaltung der Identität und ist als Basis für Pflegende sehr hilfreich. Nicht nur Daten und Fakten, sondern die Kenntnis von Vorlieben und ganz besonders Abneigungen oder Angst machenden Situationen sind für Pflegende sehr wichtig, wenn der zu Betreuende sich nicht mehr äußern kann.

Eine Biographie ist eine Lebensbeschreibung und kein Lebenslauf. Sie dient der Rückschau auf das eigene Leben, z. B. was waren meine Ziele, was ist gut gelungen-was nicht, welche Menschen waren und sind wichtig in meinem Leben, gute und schlechte Erfahrungen, was quält mich noch?

Diese Rückschau ist auch wichtig für die Person selbst, für Kinder und Enkelkinder, Partner und Freunde, vor allem aber ist sie sehr wertvoll für das Pflege- und Betreuungspersonal von dementiell Erkrankten.

Die Biographie lässt sich in verschiedene Bereiche einteilen.

Daten und Orte: wann und wo bin ich geboren, habe ich die Schule besucht, habe ich eine Ausbildung gemacht, habe ich geheiratet, wann und wo sind meine Kinder geboren?

Kultur und Spiritualität: Welche Musik und Filme mag ich? In welchem Umfeld bin ich aufgewachsen (Stadt oder Bauernhof….) Welche Traditionen sind mir wichtig? Wie gestalte ich meine Freizeit, (singen, basteln, garteln…)? Bin ich gläubig, ist mir die Kommunion wichtig, möchte ich gerne zur Messe gehen, welches Gottesbild habe ich, soll mich ein Priester besuchen….?

Persönlichkeits- und Körperbiographie: bin ich gerne allein oder in Gesellschaft, mag ich Tiere, welche Gerüche und Farben mag ich nicht, was schmeckt mir gar nicht, wie kleide ich mich gerne…..?

Wer soll mich pflegen, eine männliche oder weibliche Person? Habe ich schlimme Erfahrung mit Sexualität (Missbrauch) gemacht?

Alle diese Informationen sind sehr privat, man sollte sie daher jemanden übergeben dem man vertraut, oder der Person, die man in einer eventuell vorhandenen Vorsorgevollmacht genannt hat.

Literatur: Bücher zum Ausfüllen

Was ich dich noch fragen wollte? Von Jo Eckard

Opa/ Oma/Mama/Papa erzähl mal. Von Elma von Vliet

Nächster Termin: 12.11.2019 15:00-17:00 Uhr

Stadtteilbüro, Ludwig Schmederplatz 1

Und wieder wurde „grenzenlos gekocht“…


Der Sadtteilverein organisierte am Donnerstag den 25. April zum 14.Mal einen „grenzenlosen Kochabend“ im Pfarrsaal Parsch. Den Anfang machte Pfarrer Mag. Hermann Imminger mit einem interkonfessionellem Gebet. Die Leiterin des Arbeitskreise Soziales, Integration und Generationen begrüßte die Gäste ,führte in die Regeln dieser Veranstaltung ein und verwies auf die Wichtigkeit der Kommunikationsmöglichkeiten im Stadtteil,

Ein besonderes Anliegen des Vereins sei es die interkulturelle Kommunikation -zu vertiefen, gerade in der heutigen dem „ANDEREN“ gegenüber skeptischen Gesellschaft.
Nach musikalischen Kostbarkeiten der Mundharmonikagruppe Chromonika und dem Vortrag der Kochgeschichte von Roda Roda und eines Märchen über die Gastfreundschaft, begann das gemeinsame interkulturelle Kochen und Essen. Dieses Mal bereiteten besonders
viele Köchinnen Speisen wie ein guatemaltikisches Maisgericht, Szegediner Gulasch, Spargelquiche, Scheiterhaufen, Bärlauchknödel bzw. -nockerl, Hühnersuppe, Burek und vieles anderes mehr …..

Erfreulicherweise hatte die Neugier auf kulinarische Kostbarkeiten und das Kennenlernen verschiedener Lebensbiographien viele ParscherInnen zusammengebracht. Im geselligen Beisammensein konnten Gäste aus Bosnien,Ruanda, Afghanistan, Syrien und der Türkei direkt mit der anwesenden Integrations-Landesrätin Mag. Andrea Klambauer in  einen Dialog treten und über Möglichkeiten der Kooperation und Vernetzung im Lande Salzburg sprechen.

Alt werden in Parsch


Alt werden, ein Thema, mit dem wir uns alle aktiv oder passiv
auseinandersetzen müssen, sollten – ein Tabuthema?


Der Jahresschwerpunkt möchte ermuntern, sich mit diesem Thema
auseinandersetzen, darüber zu reden. Mittels vielseitiger
Information, Aufzeigen der positiven Aspekte des Alterns und der
Kraft des Humors wird das Thema vertieft.


Bisherige Veranstaltungen zu diesem Thema:
 Eröffnungsvortrag “ Soll ich, kann ich, muss ich pflegen?“
 „Abschied und Erinnerung“: monatliche Gesprächsrunde um in
geschütztem Rahmen über schmerzliche Verluste zu sprechen
 Vortrag „Barrierefrei und behindertengerecht im Alltag“
 Vortrag „Unterstützung in allen Lebenslagen“
 Vortrag „Wichtige rechtliche Fragen“ zu den Themen
Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und
Konfliktlösungsmodell „Elder Mediation“
 Vortrag „Spiritualität im Alter und bei Krankheit“

Wir laden Sie herzlich zu den nächsten Veranstaltungen ein:
 07.Mai, 15 – 17h Biographiearbeit: als Basis für die Pflege von
Menschen, die ihre Bedürfnisse nicht mehr ausdrücken können
 04.Juni, 18h Kulturcafé: Literarische Zugänge zu den
verschiedenen Lebensphasen, mit Texten von Eva Löchli und
aus der Weltliteratur
Näheres und weitere Veranstaltungen siehe Flyer

Wir dürfen Sie noch auf 2 wichtige Veranstaltungen hinweisen:
 25. April, 17h im Pfarrsaal „Grenzenlos kochen“, siehe
Einladung
 05.Juli, ab 14h – 21h „Schmedererplatzfest!“

Soll ich, kann ich, muss ich pflegen?

Tag und Nacht: Soll ich, kann ich, muss ich pflegen?: Die mitunter belastende und kräftezehrende Situation pflegender Angehöriger stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Jahresschwerpunkt. Angst vor dem „moralischen Zeigefinger“, einfach nicht NEIN sagen können, ein schlechtes Gewissen oder ein falsch verstandenes Pflichtgefühl treiben viele Angehörige in eine Rolle, der sie nicht gewachsen sind. Albert Gruber  entwarf ein umfassendes und  realistisches Bild , verabsäumte aber auch nicht die Belohnungseffekte, die happy chemicals zu erwähnen.

Ein brandaktuelles Thema, das angesichts der steigenden Lebenserwartung an Brisanz zunehmen wird.

Im Rahmen der anschließenden Diskussion wurde der Mangel an Möglichkeiten zum  Erlernen von Pflegegrundkenntnisse thematisiert.

Als konkretes Ergebnis dieser Veranstaltung, ist nun zusammen mit der FH Salzburg und Albert Gruber ein Grundpflegekurs für pflegende Angehörige in Planung.

Kreativwerkstatt zur Typisierung von RadfahrerInnen

Die dritte Kreativwerkstatt fand am 21. Februar im Salzburger Stadtteil Parsch statt. Diesmal wurde unter der Leitung von Günther Innerebner vom Helios Bozen mit dem Stadtteilverein Parsch gemeinsam gearbeitet. Nach einer kurzen Einleitung von Projektleiter Martin Loidl vom Z_GIS der Universität Salzburg ging es wieder darum, ein allgemeines Lebensstil-Modell auf das Radfahren hin zu spezifizieren. Die Gruppe zeigte sich sehr motiviert und aufgeschlossen. Für viele der etwas älteren TeilnehmerInnen brachten der Workshop ganz neue Einblicke in die Lebenswelt von digital creatives und neo hippies. Doch in sehr heiterer und aufgeschlossener Atmosphäre dachten alle bereitwillig über komplexe und abstrakte Themen nach. Wir freuten uns sehr über diese positive Stimmung und die vielen hilfreichen Inputs für unser Forschungsprojekt.

Unsere Mitglieder freuen sich, aktiv etwas zur Gesellschaft und zum Zusammenleben beitragen zu können. Ein Danke an alle TeilnehmerInnen!

ALT WERDEN IN PARSCH

Liebe Parscherinnen und Parscher!

Wir freuen uns „narrisch“, euch auf die Veranstaltungsreihe „Alt werden in Parsch“ aufmerksam machen zu dürfen. Magdi Rücker hat mit ihrem Team mit so viel Herzblut und Energie eine Vortragsreihe organisiert, die uns das ganze Jahr 2019 über begleiten und informieren wird.

Es beginnt bereits am Dienstag, den 12. Februar im ck21 (Veranstaltungsraum neben dem SPAR in der Clemens-Krauss-Straße) mit dem Vortrag „Soll ich, kann ich, muss ich pflegen“ von DGKP Albert Gruber, ab 18 Uhr.

Wir hoffen, dass ihr alle viel Freude an den Vorträgen und Informationsabenden findet und freuen uns auf regen Besuch! Anbei der Link zum Jahresprogramm „Alt werden in Parsch“.

Weihnachtszeit

Liebe Mitglieder, liebe UnterstützerInnen, liebe Freunde des Stadtteilvereins!

Schon ist das Jahr 2018 fast vorüber, doch folgt noch die – zumindest wird das oft behauptet – stillste Zeit des Jahres. Aber was heutzutage – zumindest meist bis zum 24. Dezember selbst – kaum der Besinnlichkeit dient, stellt sich doch dann meist bei der Bescherung und den glitzernden Lichtern und der besinnlichen Musik ein.

Das Jahr 2018 war ein sehr bewegtes für den Stadtteilverein Parsch. Ohne die Mithilfe so vieler Menschen wäre so ein fulminanter Neustart für den neuen Vorstand nicht möglich gewesen. Im Namen des gesamten Vorstands darf ich mich bei allen helfenden Händen und UnterstützerInnen bedanken, die den Stadtteilverein Parsch zu etwas ganz Besonderem machen!

Und das darf ich versprechen: Das Jahr 2019 wird famos. Ohne zu viel verraten zu wollen wird es eine tolle Veranstaltungsserie geben, die sich über das gesamte Jahr ziehen wird und dem Jahr ein ganz besonderes und aktuelles Motto geben wird.

Dafür suchen wir weiterhin Unterstützung und Mithilfe bei unseren Aktionen und Veranstaltungen und bedanken uns nochmal für die famose Unterstützung.

Bis dahin wünschen wir aber von ganzem Herzen eine besinnliche Zeit, Erholung, Ruhe und viel Kraft und vor allem Gesundheit fürs Jahr 2019!

Auf den Spuren der Gaisbergbahn

Claudia Willi machte heute einen großartigen Stadtteilspaziergang:

AUF DEN SPUREN DER GAISBERGBAHN.

Kurzweilig und so reich an Wissen erzählte sie zahlreichen interessierten Besuchern viel Spannendes aus Parsch und vorallem aus der Geschichte der Gaisbergbahn. DANKE für diesen tollen Spaziergang. Wegen des großen Erfolges ist der Spaziergang bei guter Witterung am 16. Okt nochmals geplant.

Das war das Schmedererplatzfest 2018 – „Servus Parsch“

Rückblick auf das Schmedererplatzfest 2018

Am Samstag, den 29. September 2018 veranstaltete der Stadtteilverein Parsch das Schmedererplatzfest 2018 unter dem Motto „Servus Parsch“. Kurzum: es war ein grandioser Einstand für den neugewählten Vorstand des Vereins.

Das Ziel, Oberparsch und dem Schmedererplatz zumindest für einen Tag etwas Leben einzuhauchen wurde mehr als erreicht und auch Petrus hat an diesem Tag mit perfektem Wetter ab Mittag unterstützt.

Mehr als 400 BesucherInnen wurden von 13 bis 18 Uhr begrüßt und verköstigt, unterhalten und mit Wissenswertem über Parsch informiert. Wir konnten tolle Dinge anbieten: so gab es eine grandiose Vorführung der Cirkusschule Gnigl, einen fulminanten Auftritt des Stadtteilchors, ein Stadtteilquiz, Gedächtnistraining, eine Hüpfburg, Kinderdisco (danke Architekt DI Frahndl!), einen lebensgroßen Wuzzler, eine Riesenschaukel, einen Rikscha-Shuttle und vieles mehr.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei den UnterstützerInnen bedanken, ohne die das Fest nicht möglich gewesen wäre: Zuallererst seien die vielen ehrenamtlichen HelferInnen genannt, die mit Herz, Hirn und Hand angepackt haben und das Fest in Rekordzeit möglich gemacht haben. Dann bedanken wir uns herzlich bei den PfadfinderInnen der Sektion S08, die mit uns gefeiert haben sowie der Pfarre Parsch und Pater Hermann für die Biertischgarnituren. Außerdem bedanken wir uns bei den Unternehmen die uns unterstützt haben, allen voran dem „Hotel Heffterhof“ für die sensationelle Verköstigung, dem „Wirtshaus Steinlechner“ für die tolle Weinbar, den Pfadfindern für die Crêpes, den vielen freiwilligen SpenderInnen von Kuchen und Torten für unser Buffett sowie dem „Café Zwetschke“ und der „Seniorenpension am Schlossberg“, dem „Bergspezl“, der „Raiffeisenbank Parsch-Aigen“, der „Borromäusapotheke“, der „Bauzone“, „Blumen Doll“ sowie dem „Salzburger Bildungswerk“ für die Unterstützung. Auch ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle der Salzburg AG für die Umleitung der Obus-Linie 6.

Einen schöneren Einstand hätten wir uns nicht wünschen können und es war grandios mit so vielen lieben Menschen aus Parsch zu feiern! Das macht Lust auf MEHR und wir freuen uns darauf bald weitere Veranstaltungen ankündigen zu dürfen.

 

Schmedererplatzfest 2018

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessenten des Stadtteilvereins Parsch!

Es freut mich sehr euch anbei die Einladung zum Schmedererplatzfest 2018 „Servus Parsch“ – das am Samstag, den 29. September 2018 ab 13 Uhr bei trockenem Wetter stattfinden wird – zukommen zu lassen.
Es wird allerlei geboten, die Verpflegung kommt vom Hotel Heffterhof, der Steinlechner macht eine Weinbar, die Raiffeisenbank stellt uns eine Hüpfburg zur Verfügung, der Stadtteilchor wird singen, Josef Frahndl wird wieder Musik machen, es gibt eine Vorführung der Circusschule Gnigl und ein tolles Stadtteilquiz. Der Stadtteilverein wird selbst Kaffee und Kuchen ausgeben und ich darf auf diesem Weg gleich um eure Unterstützung und Sachspenden in Kuchenform bitten.
Bittet beachtet, dass die Obuslinie 6 ab 11 Uhr umgeleitet wird und der Schmedererplatz nur zu Fuß erreichbar sein wird. Wir versuchen einen Shuttle-Service ab der Haltestelle Maria-Cebotari-Straße zu organisieren, haben da aber noch keine fixe Zusage.
Wir freuen uns auf regen Besuch und natürlich auch gerne über jede Hilfe und Unterstützung zum Fest, auch gerne zum Verteilen der Einladungen.
Danken möchte ich auf diesem Weg auch gleich den Firmen die das Fest finanziell unterstützen und möglich machen:
dem Hotel Heffterhof, dem Steinlechner – das Wirtshaus, der Wohnzone aus Mondsee, Blumen Doll im Borromäuspoint, der Borromäusapotheke, der Raiffeisenbank Parsch-Aigen-Elsbethen, dem Bergspezl sowie dem Café Zwetschke und der Seniorenpension am Schlossberg. Außerdem ein herzliches Dankeschön an das Salzburger Bildungswerk für die tolle Unterstützung!

Neuer Vorstand für den Stadtteilverein

Liebe Mitglieder, Freunde des Stadtteilvereins, Nachbarn, Bewohner von Parsch, Interessenten!

In der außerordentlichen Generalversammlung am 5. Juli 2018 wurde im Heffterhof ein neuer Vorstand gewählt. Wir freuen uns sehr, uns hiermit vorzustellen:

Der neue Vorstand des Stadtteilvereins Parsch

Der neue Vorstand das Stadtteilvereins besteht aus:

  • Obmann: Mag.(FH) Andreas Gruber
  • Obmann-Stellvertreterin: Martha Korntner
  • Obmann-Stellvertreterin: Margit Schwab
  • Kassierin: Gertraud Mittendorfer
  • Kassierin-Stellvertreterin: Christa Grundner
  • Schriftführerin: Mag. Christine Hackenberg
  • Schriftführerin-Stellvertreterin: Gertrude Gruber
  • 1. Rechnungsprüfer: Anton Prast
  • 2. Rechnungsprüfer: Helmut Novak

Der neue Vorstand, bei dem so viele altgediente Mitglieder wieder mitwirken, hat sich als Ziel gesetzt, das Bewährte zu stärken und das Neue zu fördern. So wird bereits intensiv an einer Neuauflage des Schmedererplatzfestes gearbeitet, das dieses mal am

Samstag, den 29. September 2018

statt finden wird!

Des Weiteren werden die Arbeitskreise wiederbelebt und in den Vorstand integriert, genauso wie einige notwendige Statutenänderungen eingearbeitet. Wir freuen uns bereits jetzt auf Mithilfe und Unterstützung für unsere Projekte. Eine genaue Vorstellung des neuen Vorstands ergeht dann an alle Mitglieder schriftlich. Bei Rückfragen, bitte jederzeit an stadtteilverein.parsch@gmail.com

Schriftführerin Mag. Christine Hackenberg

Kassierin Gertraud Mittendorfer

2. Rechnungsprüfer Helmut Novak

Obmann-Stellvertreterin Margit Schwab

Obmann-Stellvertreterin Martha Korntner

Schriftführerin-Stellvertreterin Gertrude Gruber

Kassierin-Stellvertreterin Christa Grundner

Obmann Mag.(FH) Andreas Gruber

 

Ein Abschied mit Feuer und Flamme

Gabi Kriks und Andrea Pirker haben zwei erfolgreiche Jahre als Obfrauen hinter sich. Dass sich der Stadtteilverein unter ihrer Führung verjüngt und dynamisiert hat, war beim Sonnwendfest im Stadtteilgarten zu beobachten. Zahlreiche junge Familien waren gekommen. Während die Eltern sich bei Grillwürsteln und Salaten miteinander austauschen konnten, begeisterte Clown Pedro die Kinder. Davor gab es die Gelegenheit, zusammen mit der ukrainischen Künstlerin Anna Filatova Blumen und Gemüse zu „portraitieren“.

Kurz bevor das Sonnwendfeuer angezündet wurde, kam es zur Präsentation der neuesten Publikation des Stadtteilvereins: „In den Mund gelegt“ ist ein Buch mit vergnüglichen „Zitaten“ zum Thema Garten. Eine ausführliche Beschreibung findet sich weiter unten.

Gegen 23 Uhr war das Sonnwendfeuer zu Glut zerfallen. Die letzte Veranstaltung von Andrea Pirker und Gabi Kriks ging zu Ende, denn die beiden Obfrauen werden sich bei der kommenden außerordentlichen Generalversammlung Anfang Juli nicht mehr zur Wahl stellen.

„In den Mund gelegt“

Eine neue Publikation des Stadtteilvereins

Der Bibel nach sind wir Menschen aus einem wunderbaren Garten, dem Paradies, hervorgegangen. Deshalb haben Gärten über alle Zeiten hinweg berühmte Persönlichkeiten inspiriert – zumindest wenn es nach dem Zeichner Bernhard Lochmann und dem Autor Christian Lorenz Müller geht. Müller hat  W. A. Mozart und Angela Merkel, Steve Jobs, Sebastian Kurz und vielen anderen mehr Gartenzitate in den Mund gelegt, die sie so nie gesagt haben, vielleicht aber gesagt haben könnten.

 

Lochmann und Müller ackern und pflanzen seit einigen Jahren im Stadtteilgarten Parsch, um ihren ewig hungrigen Künstlermägen Vitamine zuführen zu können. Im Garten hatten sie auch die Idee zu dem gemeinsamen Projekt, das der Stadtteilverein finanziell gefördert und mit Rat und Tat unterstützt hat. Herausgekommen ist ein vergnügliches Büchlein voller Spott und Ironie, ein sprachlicher und karikaturistischer Lustgarten, in dem es sich trefflich wandeln lässt.

Hardcover, 80 Seiten, A5
Erhältlich beim Stadtteilverein für 15,– €

 

Drei Hauben für die Köche!

 Grenzenlos kochen sorgte für Gaumenkitzel

Foto: Anita Moser

Für Grenzenlos kochen lädt der Stadtteilverein Köchinnen und Köche aus verschiedenen Kulturen an den Herd des Parscher Pfarrsaals. In einer Art von kreativem Happening entstehen Gerichte, die die Gaumen entzücken. Am 17. Mai 2018 zum Beispiel kredenzte eine Gruppe junger Schwaben Württembergische Linsen an Späzle, schön säuerlich durch einen Schuss Essig. Kaum hatte das Deftig-Bodenständige aus den österreichischen Nachbarlanden die Kehlen passiert, tellerten fünf Asylbewerber aus Afghanistan ein dillig-scharfes Sabzi-Polo auf. Niemand von den rund 50 Gästen konnte widerstehen – bis auf die Köche selbst, die den Ramadan einzuhalten hatten. Nach beinahe 19 Stunden ohne Essen und Trinken ist ihnen der Gleichmut, mit dem sie zwischen all den schmausenden Gästen ihr Gericht kredenzten, hoch anzurechnen.

Zum Nachtisch gab es unter anderem einen angenehm säuerlichen Orangenkuchen, gezaubert von einer jungen portugiesischen Bäckersmaid nach Art ihrer Oma.

Foto: Anita Moser

Magic Daniel, ein ebenso eloquenter wie witziger junger Mann, zauberte mit ausgefuchsten Kartenkunststücken Verblüffung und Erstaunen in die Gesichter seiner Zuschauer.

Drei Hauben für alle Köchinnen und Köche, auch für die, die aus Platzgründen hier keine Erwähnung gefunden haben!

 

Frühjahrsarbeiten im Stadtteilgarten

Hackschnitzel für trockene Füße

Im Frühjahr gibt es im Gemeinschaftsgarten jede Menge zu tun: Die Komposthäufen müssen umgesetzt, die Wege mit Hackschnitzeln schlammfrei gemacht werden; handwerkliche Ausbesserungsarbeiten an Gartenhütte und Tomatenhaus sind zu tun.
An einem Samstag mit strahlender Sonne gingen ca. 15 Gärtnerinnen und Gärtner mit Schaufeln, Spaten und Rechen frisch ans Werk – und schon wenige Stunden später war der größte Teil der Arbeit gemacht. Herzlichen Dank an alle, die sich engagiert haben!

Schlampig ohne ig

Überhaupt kein schlampiger Abend – Kabarett mit Norbert Schlamp

flyer_schlampig_ohne_ig Freitag, 13. April 2018, 19 Uhr im Heffterhof Er ist Lehrer, Familienvater, Raucher, Hundebesitzer, und das nicht nur in der Wirklichkeit, sondern auch auf der Bühne: In seinem ersten Kabarettprogramm machte Norbert Schlamp die ganz gewöhnlichen Absurditäten seines Alltags zum Thema. Im engagierten Plauderton räsonierte er über ein Einkauferlebnis beim Diskonter („Die Lebensmittel dort haben echt gute Qualität. Aber das Trockenfutter für meinen Hund würde ich nie dort kaufen.“) genauso wie über Intimrasur-Moden in der Sauna („Vorne kurz, hinten lang.“). Gelegentlich quirlte Schlamp richtiggehend über die Bühne, besonders während seiner Gesangseinlagen, die von Ferdinand Peschta an der Gitarre kongenial begleitet wurden. Schlamps selbstgeschriebene Songs hatten fast immer Ohrwurmcharakter, waren gleichzeitig aber auch durchaus hintergründig. Nicht Wenige im Publikum werden sich zum Beispiel noch lange an die Zugabe „Für Alkohol gibt es immer einen Grund“ erinnern. P4133225_kl Die gut besuchte Veranstaltung ist ein schönes Beispiel für die besondere Veranstaltungskultur des Stadtteilvereins Parsch, die vor allem Newcomern eine Chance gibt: Wie der gebürtige Aigner Norbert Schlamp am Ende seiner Bühnenshow verlauten ließ, war es für ihn das erste Mal, dass sein Publikum „nicht nur aus Freunden, Verwandten, Schülern und Erpressten“ bestand. Die Angesprochenen dankten es dem Künstler mit herzlichem Applaus. Ein rundum gelungener, ganz und gar nicht schlampiger Abend. OLYMPUS DIGITAL CAMERA  

Vorsorgemappe

In jeder Lebenslage sicher sein, dass in meinem Sinn gehandelt wird …
Um das zu erreichen, braucht es Informationen und klare Handlungsanweisungen. Die „Vorsorgemappe“ unterstützt Sie dabei!

Die Gemeindeentwicklung Salzburg hat die Inhalte nach dem Vorbild der
„Vorsorgemappe” des Seniorenbeirats Feldkirch und des Kreisseniorenrats
Bodenseekreis erarbeitet. Wir hoffen, dass Ihnen die Auseinandersetzung mit
den angeführten Themen die wohltuende Sicherheit gibt, wichtige Dinge
rechtzeitig geregelt zu haben. Hier der Link zu der aktuellen Vorsorgemappe:
Vorsorgemappe_Formular.pdf

Wir empfehlen Ihnen, die „Vorsorgemappe“ mit einem Angehörigen oder einer
Person Ihres Vertrauens durchzuarbeiten – von Anfang bis Ende oder einfach nur
jene Abschnitte und Kapitel, die Ihnen wichtig erscheinen.

 

Indochina-Reisebericht

Drei Länder im Aufbruch

Laos, Kambodscha und Vietnam

Laos_LuangPrabang

 

Ein Reisebericht von Mag. Gertrude Weninger

Begleitet von einheimischen Führern reisten Gertrude Weninger und ihre drei BegleiterInnen in sechs Wochen durch Indochina. Ihre Transportmittel waren Flugzeug, Kleinbus und Boot.

Eintritt frei!

Donnerstag, 1. Februar 2018, 19.00 Uhr

Parsch, Heffterhof (Maria-Cebotari-Str. 1–7)

 

 

Salzburger Nachbarschaftsdialog

Als Partner des Europäischen Intituts für Gemeinschaftsbasierende Konfliktlösung 
möchte der Stadtteilverein Parsch auf den Salzburger Nachbarschaftsdialog
am 1. Dezember 2017, 15.30–18.30 Uhr hinweisen.
Eintreffen bitte um 15.15 Uhr
Ort: Bildungszentrum Borromäum, Seminarraum 2+3 (Gaisbergstr. 7)

Kleiner Einblick worum es geht:
In Zeiten von verbreiteten Hasspostings in den sozialen Medien und einer Kluft der Kontaktlosigkeit zwischen Alteingesessenen und Zug’reisten wird es im Nachbarschaftsdialog um zukunftsweisende Fragen gehen: Für wen bin ich „ein Anderer“/“eine Andere“? Zu welchem/welchen „Wir“ gehöre ich? Welche Werte sind uns (allen) wichtig?

Weitere Informationen zum Dialognachmittag

Um Voranmeldung wird gebeten. Eintritt FREI!

Restekochen

Am 9. Nov. 2017 wurde in der Lebenshilfe kreativ aufgekocht.

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Jeder nahm Reste von zu Hause mit und daraus entstand ein leckeres,
vollständiges Menü:
Vorspeise: Kürbiscremesuppe
Hauptgang: Curry-Hühnerflügel mit Couscous
+ Krautsalat mit geraspelten Kürbiskernen und Kreuzkümmel
1. Nachspeise: Palatschinken mit Bananen-Topfen-Füllung
2. Nachspeise: Karamellisierte Nüsse

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In angenehmen Räumlichkeiten mit guter Infrastruktur kam beste Stimmung auf!

 

Monat des offenen Gartens

Was könnten berühmte Persönlichkeiten über Gärten gesagt haben?
Der Autor Christian Lorenz Müller hat Mozart, Johann Padutsch oder Steve Jobs „Zitate“ in den Mund gelegt, der Grafiker Bernhard Lochmann hat sie illustriert.

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Als Ausstellungsfläche dient der  Stadtteilgarten (Nesseltahlergasse 32–36),
er ist den ganzen Oktober über geöffnet!
Die Vernissage war am Samstag, 30.9 ab 14 Uhr im Rahmen des Erntedankfests.
Für weitere Infos siehe Garten-Ausstellung.