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Information

Wir haben eine neue Kontonummer für den Mitgliedsbeitrag

IBAN AT53 3500 0000 2603 9396

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Einladung

Herbstfest im Stadtteilgarten

Samstag, 1. Oktober

14.00 bis 18.00 Uhr

Salzburg-Parsch Stadtteilgarten, Nesselthalergasse 34

Lassen Sie mit uns gemeinsam bei Musik, Köstlichkeiten und Unterhaltung, den Sommer im Stadtteilgarten ausklingen.

Nehmen Sie auch Platz auf der Plauderbank!

Nur bei schönem Wetter.

Wir freuen uns auf Sie/dich!

Kontakt: Tel: 0680-4030514 oder stadtteilverein.parsch@gmail.com

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Bericht

ÖKOFAIR leben in PARSCH             „Kochen ohne Strom“                        02.06.2022 Stadtteilgarten

Der Stadtteilverein Parsch wollte nicht warten bis es dunkel wird (wie im amerikanischer Thriller von 1967, bei dem sich eine blinde Frau, Audrey Hepburn, mit einem drogensüchtigen Psychopaten auseinandersetzen muss) Spätestens seit Marc Elsbergs Roman „ Blackout“ wissen wir, dass ein weltweiter Stromausfall jederzeit passieren kann. Da ist es gut vorgesorgt zu haben, das dachten sich auch unsere 30 Besucher.

Bild: Stadtteilverein

Im Stadtteilgarten, bei strahlendem Sonnenschein, stellte uns Herr Wolfgang Hartl den Salzburger Zivilschutzverband, eine präventive Serviceplattform für Katastrophenfälle, vor. Sie verstehen sich nicht als Einsatzorganisation, sondern wollen die Bevölkerung informieren was man im Krisenfall tun kann.

  • Kernthema: Bevorratung, Verhalten bei Katastrophenfällen aller Art, Lockdown etc.
  • Kernthema: Radioaktivität, seit dem Krieg in der Ukraine leider wieder sehr aktuell
  • Cyberkriminalität:  kriminelle Anrufe bei vielen Menschen, Selbstschutz im Internet etc.
  • Paketnachverfolgung: oft eine Falle für den PC, weil nicht von der Post verschickt…
  • Blackout: ein überregionaler Stromausfall, Stromversorgung ist länderübergreifend vernetzt, Problem des ständig steigenden Stromverbrauchs, es kommt auch zu Stromschwankungen (Verbraucherspitzen). Das europäische Stromnetz ist wie ein Spinnennetz gebaut. Bei Stromausfall trifft es nicht nur unsere Handys, PCs etc… Menschen stecken in Tiefgaragen und Liften fest, Eingänge zu Supermärkten und Kassen außer Funktion, daher ist Lebensmittel Bevorratung wichtig.

Und jetzt wird’s spannend…. Unsere hochtechnisierte Gesellschaft kommt plötzlich, völlig unerwartet zum totalen Stillstand !!!                           

Die Lösung:

  • Für Garten oder Balkonbesitzer:

In einem Dutch Ofen, einem gusseisernen Gefäß mit Deckel kann man mit handelsüblichen, glühenden Briketts, die in einer feuerfesten Wanne angezündet wurden, Wasser erhitzen und Nudeln kochen, dieses besondere Gefäß hält 3 Stunden warm.

  • Indoor:

Auf einer Notkochstelle (zusammensteckbare Metallecken) ist es durch Entzünden von Brennpaste (alles im Campingbedarf erhältlich) optimaler Weise, im guten alten Emailtopf, gefahrlos möglich zu kochen. Ist Brennpaste nicht zur Hand, funktioniert es auch mit verkehrten Kaffeetassen auf Untertellern und einem Backofenrost.

  • Der Blackout Kaffee

kann auch mit Hilfe einer umgebauten 1,5 l Mineralwasserflasche aus Plastik) gefiltert werden. Glücklich, wer noch eine Kaffeemühle mit Handkurbel zu Hause findet.

  • Bevorratung:

der mündige Bürger darf seine Ernährungsweise selbst wählen und sollte daher seinem Geschmack entsprechend individuell vorsorgen. Nicht zu vergessen: worst case: Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung (Toilettenspülung), Müllabfuhr fällt aus….

  • Ein kreativ gestalteter “Wärmeofen“

aus übereinander gestellten Blumentöpfen und Teelichtern wärmt hoffentlich auch den Verzweifelten.

Bild: Stadtteilverein

Bleibt nur zu hoffen, denn die Hoffnung stirbt zuletzt, dass dieses Katastrophenszenario nicht eintreten wird, angesagte Katastrophen finden angeblich nicht statt, aber nix ist fix.

Bild: Stadtteilverein

Informationen zum Thema:

Salzburger Zivilschutzverband, Karolingerstr. 32, 5020 Salzburg

Tel. 066283999    Mail: office@szsv.at        Web: www.szsv.at

Informationsmaterial im Stadtteilbüro erhältlich.

Christine Hackenberg

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Bericht

Die Plauderbank beim frischen Bücherschrank.

Warum frischer Bücherschrank? Er ist schon in die Jahre gekommen, immerhin kann man hier schon seit 2014 Bücher angeben und abholen, dementsprechend war er schon renovierungsbedürftig. Mit vereinten Kräften unter Mithilfe von tatkräftigen Mitgliedern wurde er repariert, mit neuer frischer Farbe, unserem LOGO versehen und gereinigt.

rechts: Birgit Pichler-Walter Initiatorin der Plauderbank, links: Dr. Anita Moser, Salzburger Bildungswerk

Ebenso neu ist die Plauderbank neben dem Bücherschrank, sie wurde mit einer Lesung der Parscher Autorin Eva Gugg aus ihrem Buch

Wie war das noch mal – vor Corona?

Ein Elfjähriger bewältigt die Coronakrise mithilfe seiner Erinnerungen an die schönen Erlebnisse mit seinen geliebten Großeltern, durch die er insbesondere auch das unbeschwerte und rustikale Leben auf dem Lande schätzen und lieben lernt

Format: 13,5 x 21,5 cm Seitenanzahl: 118 ISBN: 978-3-99131-117-1

und mit wunderbaren Gitarrenklängen von Eduardo aus Mexico, der hier in Salzburg studiert, eingeweiht.

Eduardo

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Festungsführung am 06.05.

Vom Treffpunkt, der goldenen Kugel am Kapitelplatz ging es zur Festungsbahn, leider bei strömenden Regen. Dort erwartete uns unser Guide Hans Peter, der uns durch sie Festung führte.

Bild Stadtteilverein

Das erste Ziel war die Galerie, wo wir interessante Informationen über die Entstehung und die verschiedenen Bauarten der Festung bekamen. Die nächste Station war der Turm, von wo man, trotz strömenden Regens, eine wunderbare Aussicht über die Stadt und das Areal der Festung hatte, sogar ein bisschen mystisch. Wieder indoor, ging es zum „Salzburger Stier“, einer Walzendrehorgel, die ihren Ursprung bereits Anfang des 16. Jahrhunderts hat, zum goldenen Saal mit einem wunderbaren Sternenhimmel und zur goldenen Stube, hier befindet sich der berühmte spätgotische Majolka-Kachelofen aus dem Jahre 1501.

Ich kann hier gar nicht alle Sehenswürdigkeiten aufzählen, die man besuchen kann, sowohl in der Festung, als auch im Burghof, z. B. den Wurzelstock der 500 Jahre alten Linde, oder der Reißzug, die älteste erhaltene Standseilbahn der Welt, errichtet 1460 für Materialtransporte, er wird heute noch verwendet.

Bild: Stadtteilverein

Das war nur ein kleiner Auszug unseres Besuches der Festung Hohensalzburg, den ich auch alt eingesessenen Salzburgern nur sehr empfehlen kann, denn ich habe sehr viel Neues über meine Heimatstadt, in der ich seit vielen Jahren lebe erfahren.

Martha Korntner