Archiv 2012
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Parscher Geschichte(n) in Neuauflage

 

Im Rahmen der 100-Jahrfeier des Borromäums präsentierte der Stadtteilentwicklungsverein Parsch kürzlch im bis auf den letzten Platz besetzten Festsaal der Schule sein drittes Journal. Auch Bürgermeister Dr. Heinz Schaden und Labg. Dr. Josef Schöchl waren gekommen, um den Parschern zu ihrer regen Stadtteilgestaltung zu gratulieren.

 

Unter der bewährten redaktionellen Leitung von Dr. Harald Lohmann entstanden, enthält “Parsch Erfahren” auch diesmal wieder Interessantes und Geschichtliches rund um den Stadtteil. Die Vermessung von Parsch, zwischenzeitliche Industrieansiedlungen, aber auch ein Interview mit dem in Parsch aufgewachsenen Büchner-Preisträger Walter Kappacher – die Parscher Geschichten sollen “Wurzelfindung un Gemeinschaftsgefühl stärken.”

 

Auch die Volksschule Parsch hat heuer in Jubiläum zu feiern: Vor 50 Jahren öffnete sie ihre Pforten. So boten die Kinder der Klasse 3b unter Leitung ihrer Klassenlehrerin Frau Just eine amüsante “Parsch im Bild” -Show über (Parscher) Neuigkeiten des Jahres 1962.

 

Für die musikalische Umrahmung des gelungenen Abends sorgten das Adi Jüstel Trio und der Chor der Volksschule Parsch.

 

Programm der Märchenecke:

 

Grenzenloses Kochen in Parsch

 

Stadtteilverein Parsch lädt zum interkulturellen Kochen und Essen ein!

 

Bereits zum vierten Mal öffnet die Pfarre Parsch in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilverein Parsch Küche und Pfarrsaal für KöchInnen aus vielen Generationen, Kulturen und Ländern.

 

Jeder Teilnehmer ist Gast und Gastgeber zugleich. Beim gemeinsamen Kochen, Essen und Abwaschen werden Brücken gebaut zwischen Generationen, Gruppen und Kulturen. Künstlerisch umrahmt wird das kulinarische Geschehen von der bosnischen Jugend-Tanzgruppe Kud “Safir”.

 

Der Stadtteilentwicklungsverein Parsch wurde 2004 gegründet. Seit 2006 ist der Verein Mitglied des Generationendorfprojektes. Dies ist Teil der Gemeindeentwicklung des Landes Salzburg.

 

Service: “Grenzenloses Kochen”. Donnerstag, 8.11.2012, 18:00 Uhr, Pfarrsaal, Geißmayerstr. 6, Salzburg-Parsch.

 

Rückfragehinweis: Magdalena Rücker, Stadtteilentwicklungsverein Parsch, Eberhard-Fugger-Str.6, 5020 Salzburg Tel. 0680/4030514, www.salzburg-parsch.at

 

 

Parsch ERfahren

 

Im Rahmen der 150-Jahrfeier des Borromäums präsentiert der Stadtteilverein Parsch sein drittes Journal “Parsch Erfahren”. Außerdem zeigen die Scühler der Klasse 3b der Volksschule Parsch “Parsch im Bild”. Musikalische Umrahmung mit dem Adi Jüstel Trio und dem Chor der Volksschule Parsch.

 

Der Stadtteilentwicklungsverein Parsch wurde 2004 gegründet. Seit 2006 ist der Verein Mitglied des Generationendorfprojektes. Dies ist Teil der Gemeindeentwicklung des Landes Salzburg.

 

Service: “Parsch ERfahren”. Freitag, 9.11.2012, 17:00 Uhr, Festsaal, Borromäum, Gaisbergstr. 7, Salzburg-Parsch.

 

Rückfragehinweis: Magdalena Rücker, Stadtteilentwicklungsverein Parsch, Eberhard-Fugger-Str.6, 5020 Salzburg Tel. 0680/4030514, www.salzburg-parsch.at

 

 

Das war unsere Zeit, Jugend interviewt ZeitzeugInnen

 

Am Di. 25. September 2012 begrüßte Frau Ricci Bayer beim ersten “Kulturcafe” nach der Sommerpause, im, bis auf den letzten Platz, voll besetzten Pinzgausaal des Hefterhof die Freunde des Stadtteilvereins. Unter dem Titel: “Das war unsere Zeit” befragten Studenten der Uni Salzburg “Ur-Parscher” zu ihrer Kinder- und Jugendzeit im Stadtteil.

 

Prim. Dr. Josef Rücker machte die launige Moderation, umrahmt von Bildern und Musik (Julia Willi 16 J.) aus der guten alten Zeit.

 

  1. Interview:

Herr Walter Pamminger (Jahrgang 1939) erzählte Felix Scope (geb. 1994) wie er mit seiner Familie (Eltern und 6 Geschwistern) und insgesamt waren es 15 Kindern im Brändstätterhaus (heute Gaisbergstr. 73), aufwuchs. Jede Familie hatte 24 qm Wohnfläche, 1 Bad und Toilette, für alle Bewohner gemeinsam, am Gang.

Die häusliche Enge, störte niemand, die Wohnräume wurden ja nur zum Essen und Schlafen benutzt. Morgens Fußmarsch zur roten Elektrische, dann weiter in die Andräschule. Hatte man keine Hausaufgabe gemacht, das kam schon gelegentlich vor, musste diese noch schnell vor Schulbeginn bei fleißigen Mitschülern abgeschrieben werden. 1 Rechen-, 1 Schreibheft und ein Zeichenblock waren als Material für den Unterricht damals ausreichend. Selbstverständlich war der Schulweg zu Mittag., wegen diverser “Umwege” wesentlich länger als am Morgen.

Nach dem Essen rasch aufgabe machen, dann begann änmlich der spannende Teil des Tages: Fischen im Gersbach, Treffpunkt Kreuzberg, im Winter Skifahren auf der Sanatoriumswiese, je nach Jahreszeit konnte man in den umliegenden Schrebergärten (wenn die Besitzer nicht anwesend waren) auch Obst “ernten”. Es gab nur einen einzigen und daher kostbaren Ball, der, wenn er auch mal im Blumenbeet der Nachbarn landete, wieder schnell zurückgeholt wurde. Taschengeld war unbekannt, dennoch war üfr Unterhaltung stets gesorgt, eine scheinbar glückliche Kindheit.

Die Kaputlation Österreichs im Frühjahr 1945 brachte dann mit dem Einmarsch amerikanischer Soldaten die erste Begegnung mit einem Fabrigen GI.

 

  1. Interview:

Romana Davare (geb. 1988) unterhielt sich mit Frau Gertrude Starnberg (Jahrgang 1931) Unsere Zeitzeugin wohnte im Apothekerhof und lernte ihren Mann in Parsch kennen. Bei Kriegsende wurde das Haus der Familie von Bomben zerstört.

Frau Starnberg begann ihre berufliche Karriere mit ihrer Lehre bei einem Friseur in Parsch. Arbeitsbeginn 7:00 Uhr morgens, putzen der geölten Fußböden. Die Wäsche wurde in der Wäscherei nach Nonntal gebracht, natürlich zu Fuß und um 19:00 war schließlich Feierabend. Musste man auch Samstag arbeiten, erinnert sie sich dennoch an eine schöne Zeit. Am Sonntag machte man oft abenteurliche Ausfülge per Fahrrad, quer durchs Land, zum Beispiel bis Bad Ischl und auch weiter.

Schließlich kamen dann die Wienfilmgesellschaft und Dürerfilmstudios in die Nachbarschaft. Eine spannende Zeit in der man berühmten Schauspielern in der unmittelabren Nachbarschaft begegnete.

 

 

  1. Interview:

Zeitzeuge Dr. Harald Lohmann (geb. 1926 in Hamburg) sprach mit Michael Lechner (Jahrgang 1982) Als der junge Hanseate aus der Großstadt mit seiner gut bürgerlichen Familie (Eltern, Schwester und Bruder) ins ländliche Idyll kam, hatte er vorerst mit Sprachproblemen zu kämpfen, Hochdeutsch und Parscher Mundart waren einfach nicht kompatibel.

Aber die kommunikativen Probleme waren schnell überwunden, dafür blühte die Fantasie: Je Nachdem war der Garten einmal der große Ozean, ein anderes Mal undurchdringlicher Dschungel. Besonders die Eisproduktion für die Bierbrauerei der Familie Schmederer hatte es den Kindern angetan.

Die einzige Straße, die Gaisbergstraße war noch nicht asphaltiert, aber es gab damals in Parsch alle notwendigen Handwerker. Abends sorgten die “Lichtmancheln” für die Straßenbeleuchtung, die am Morgen wieder ausgeschaltet wurde. Pferdefuhrwerke transportierten als einzige Verkehrsmittel alles Notwendige: Ziegel für den Hausbau, Lebensmittel, Bierfässer für Stieglbier und Sternbier. In den umliegenden Gasthäusern stärkten sich die Wanderer vor dem Aufstieg auf den Gaisberg. In den wirtschaftlich schwierigen Zeiten versuchte auch mancher seine Sorgen mit Bier wegzuspülen, betteln war nur Mo., Di. und Mi. erlaubt.

Das Fräulein vom Amt Stellte die Telefonverbindungen her. Aber es gab auch schon Industriebetribe in Parsch: Herstellung von Lokomotiven, Brückenbau und die Feigenkaffeefabrik.

Ludwid Schmederer, Sohn und Erbe der Paulaner Brauerei führte in Parsch die mordenre Landwirtschaft ein, brachte exotische Pflanzen hierher und fuhr, sehr zum Ärger der Polizei 5-spänig, (das war nur dem Kaiserhaus vorbehalten) von seiner Villa in die Stadt, weiters betrieb er ein eigenes E-Werk und rettete durch großzügige, finanzielle Zuwendung den Salzburger Kunstverein vor dem Bankrott.

 

Schließlich zog Prim. Dr. Rücker ein kurzes Resumee über die “gute alte Zeit” und schlug so eine Brücke zur Gegenwart:

 

  1. Die Jugend damals war finanziell arm, aber voller Ideen und glücklich. Es war einfach wichtig selbst kreativ zu werden und alles kritisch zu hinterfragen.
  2. Zufriedenheit und Respekt vor dem Alter
  3. Ein sich ständig wiederholendes Phänomen: die neue Generation weiß immer was die vorhergende hätte machen sollen, niemand ist aber für die Gegenwart zuständig.

 

Bei unserer Veranstaltung ist es gelungen den so wichtigen Dialog zwischen den Generationen – ein heutzutage sehr schwieriges Unterfangen – in einem Abend anzuregen.

Eine grundsätzliche Idee von Palschuki konnte so in die Tat umgesetzt werden. Anschließend konnten Alle den begonnenen Meinungsaustausch, bei einem Imbiss, in persönlichen Gesprächen fortführen.

 

Wettbewerbsiege im Doppelpack für den Stadtteilverein, AK PALSCHUKI

 

Um der sozialen Gemeindeentwicklung neue Impulse zu geben startete Frau LR Tina Widmann zusammen mit der Salzburger Gemeindeentwicklung den Wettbewerb “Zsammkemma – Gemeinden schaffen Orte der Begegnung”.

Gesucht wurden Projekte, die Begegnungsmöglichkeiten in den Gemeinden und somit den sozialen Zusammenhalt ermöglichen: Begegnung zwischen Jung und Alt, Migranten, Ortsansässigen, Zugezogenen, Beeinträchtigten und Andersdenkenden…

Von den insgesamt 51 eingereichten Projekten wurden erfreulicherwiese 2 vom Stadtteilverein Parsch eingereichte Ideen prämiert. Es sind dies die Projekte “Grenzenlos kochen” – Anerkennungspreis. “Mobile Märchenecke in den Parscher Seniorenheimen” 2. Preis. Näheres zu den Projekten siehe Projektbeschreibung im Anhang.

Am 25.5.2012. nahm Frau LR. Widmann im Kolpinghaus die feierliche Siegerehrung vor. Sie dankte allen Beteiligten und gba ihre Hoffnung Ausdruck, dass viele der kreativen Ideen in den Gemeinden umgesetzt werden können.

Mit dem Zitat:

 

“Vögel brauchen Flügel,

Fische brauchen Wasser,

Menschen brauchen Menschen.”

 

verdeutlichte sie noch einmal von welcher Bedeutung Kommunikationsmöglichkeiten für die Lebensqualität in den Gemeinden sind.

Beim gemütlichen “Zsammkemma” beim Buffet ließen die PreisträgerInnen die Veranstaltung ausklingen, zusammen mit Palschuki – ArbeitskreismitarbeiterInnen und Vorstandmitgliedern.

 

Weitere Preisträger:

  1. Platz – Gemeinde Grödig
  1. Platz – Seeham

Anerkennungspreise: Gemeinde Köstendorf, St. Kolomann, Seeham, Straßwalchen

 

 

Tage der Lebensfreude

 

Freitag, 15.06.2012 Gedächtnistraining

 

Der Vergesslichkeit keine Chance!

 

Am 15. Juni 2012 fand im Rahmen der Tage der Lebensfreude ein fröhlich, flottes Gedächtnistraining im Albertus-Magnus-Haus statt. Frau Martha Kortner hatte diesmal das Thema Musik ausgewählt und Musikinstrumente aus aller Welt mitgebracht: eine Panflöte, eine Kastenzither, eine Rassel, eine Blockflöte und ganz exotisch: ein Regenrohr, das die Teilnehmer akustisch in den tropischen Regenwald entführte.

Weiter ging es dann mit Sprichwörtern, die zu ergänzen waren, Begriffserklärungen und Liedtexten, von denen aber nur die 2. Zeile vorgegeben wurde. Gemeinsam war die fröhliche Raterunde unschlagbar und knackte jede noch so harte Nuss. Die Zeit verging sehr schnell, das Gehirnjogging machte offensichtlich allen Spaß.

Die alte Weisheit: Wer rastet, der rostet gilt auch ehute noch, die kleinen grauen Zellen wollen regelmäßig trainiert werden.

 

 

Freitag, 15.06.2012 “Komm sing mit”

 

Für alle ide Lust am Singen haben…

Am 15. Mai waren sangesfreudige ParscherInnen in die Seniorenpension am Schloßberg geladen. Frau Christl Hofer, ehemalige Leiterin des Gnigler Singkreises, eine passionierte und hochkarätige Chorleitern führte uns durch einen bunten Reigen von Volksliedern. Mit Begeisterung wurden vertraute, alte, wohlbekannte Volkslieder gesunden, aber ebenso erfreuten wir uns an den neu einstudierten Liedern, die uns Frau Hofer mit viel Geduld beibrachte. Der Bogen spannte sich von Frühlings- , Marien- , Abendlieder bis zu den besonders berührenden Kärntner Volksliedern.

Wir danken Frau Christl Hofer für dieses gemeinsame Singen, das unsere Seele erfreute und die Lebensfreude steigert! Wird es eine Fortsetzung geben? Das war die Frage vieler TeilnehmerInnen!

 

 

Dienstag, 22.05.2012, Kreistänze aus aller Welt

 

Am 22. Mai durften sich alle Tanzfreudigen in Parsch freuen: Unter der Leitung von Anni Schenkenfelder, die seit mehreren Jahren im Rahmen des Stadtteilvereins eine Tanzgruppe (Jeden Montag von 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr im ZIB) betreut, wurden in der ÖJAB Seniorenwohnanlage Kreistänze aus vielen Teilen der Welt getanzt.

Frau Schenkfelder verstand es uns – auch die “Neulinge” und BewohnerInnen des Seniorenheimes, für die Tänze zu begeistern und uns durch geschickte Auswahl der Tänze nicht zu entmutigen. Im Übrigen hielten wir uns an das Sprichwort von Falvio Alberino “Beim Tanzen gibt es keine Fehler, nur Variationen”.

Wir Danken Frau Schenkenfelder üfr den vergnüglichen Nachmittag und hoffen, dass wieder uns bald tanzend wiedersehen!

 

 

Freitag, 11.05.2012, Tag der offenen Tür

 

Endlich, es war soweit: bei strahlend blauem Himmel und frühsommerlichen Temperaturen konnte unser Verein Stadtteilentwicklung alle ParscherInnen zur offiziellen Eröffnung des neuen Büros, willkommen heißen.

 

Unser Dank an Pater Hermann und Pater Johannes von der Pfarrkirche zum kostbaren Blut, die die Einweihung vornahmen und wir so auch auf den Segen von oben hoffen dürfen.

 

Unser Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, Labg. Dr. Josef Schöchl und GR. Mag. Hermann Wielandner gaben uns die Ehre eines kurzen Besuches.

 

Für die musikalische Umrahmung sorgte Herr Manfred Brunner der mit seiner Mundharmonika die Gäste zum Mitsingen animierte. Wo man singt da lass dich ruhig nieder… sagt ein altes Sprichtwort.

 

Viele fleißige Hände hatten zusammengearbeitet und so unterhielten sich die zahlreichen Besucher aller Altersstufen, bei belegten Brötchen, Wiener Schnitzel, Apfelstrudel und anderen kulinarischen Köstlichkeiten, bei Saft, einem Kühlen Bier oder einem Gläschen Wein, recht angeregt; sie konnten sich auch über Tätigkeiten des Vereins, über neue und alte Projekte informieren.

 

Das neue Büro, für das noch ein Name gesucht wird, steht allen ParscherInnen offen als:

 

  • Begegnugsmöglichkeit im Stadtteil
  • Anlaufstelle für kleine und größere Probleme, Anliegen, Anregungen
  • Raum für Bildung von Interessensgruppen wie
  • Schach, Sprachgruppen, etc.
  • Kunshandwerk
  • Talent- und Tauschbörse

 

Unser Büro ist zwar klein aber fein wie wir meinen.

 

Es ist ein gemütlicher Garten, in dem die bunten Blumen der Nachbarschaftshilfe gepflanzt und gepflegt werden sollen.

 

In Unserem hektischen Alltag bleiben oft menschliche Wärme und gegenseitige Achtsamkeit auf der Strecke, auch in Parsch gibt es Menschen, die unter der Anonymität der modernen Großsstadt leiden.

 

Um dieser negativen Entwicklung wenigstens in unserem Bereich ein wenig entgegen zu wirken, gibt es jtzt das neue Stadtteilbüro, das sich, so hoffen wir, zu einer kleinen Oase der Menschlichkeit entwickeln möge.

 

 

 

Dienstag, 08.05.2012. Hula-Tanz:

 

ParscherInnen tanzen in der Sprache des Herzens!

 

So wird der Hulatanz, der in Hawaii beheimatete, rituelle Volkstanz beschrieben.

Das Wort hula setzt sich zusammen aus “hu” – quellen, überfließen und “la” – Sonne, Tag, Energie. Hula ist ein erzählender Tanz: mit der Sprache des Körpers, mit Schrittfiguren, Bewegungen, Gesten und Mimik werden Geschichten von Göttern, Naturgewalten, Mythen, Liebe dargestellt, begleitet von Musik und Gesang oder dient einfach der Unterhaltung.

 

Hulatanz stellt eine Mischung aus Entspannung, Körpertraining und Energiearbeit dar, bringt die Lebensenergie zum Fließen und fördert die Ausschüttung von Glückshormonen.

Mit ansteckender Begeisterung, humorvoll und geduldig führte uns unser Lehrer Heinz Kerschbaumer, unser “kumu hulu”, in die Welt des Tanzes ein. Die fließenden, teils gegenläufigen Bewegungen machten uns Freude, aber verlangten auch große Konzentration.

 

Als unser Herr Kerschbaumer zusammen mit seiner Braut – als hommage an alle Mütter und starken Frauen – einen Tanz vorführten, genossen wir die Schönheit und Anmut des Tanzes uneingeschränkt.

Entspannt und heiter kehrten wir von der Reise nach Hawaii zurück in die ÖJAB Seniorenwohnanlage und in den Alltag eines frühsommerlichen Nachmittags.

 

 

Mittwoch, 02.05.2012 Lachyoga:

 

Ha,ha,hi,hi,ho,ho… Es darf gelacht werden in Parsch!

 

Und das ohne Grund… mit Frau Margit Schwab gab es am 2. Mai 2012 bei strahlendem Sonnenschein auf der Pfarrwiese viel zu lachen. Vom Enkelkind bis zu Oma und Opa, ja sogar Pater Johannes war mit von der Partie, alle bogen sich vor lachen.

Im Rahmen der Tage der Lebensfreude vergaßen Groß und Klein alle Sorgen und waren der lebende Beweis für die lustige und doch so weise Erkenntnis: Wenn du lachst, änderst du dich. Und wenn du dich änderst, ändert sich die ganze Welt.

Der indische Arzt Dr. Kataria begründete die Weltlachbewegung, weil er herausgefunden hatte, dass jeder Mensch ohne Grund lachen und damit einen kleinen, aber wertvollen Beitrag zum Weltfrieden leisten kann. Betrachtet man das Lachen zuerst als “körperliche Übung” und schaut dem Gegenüber in die Augen, wird die daraus entstehende Situation plötzlich so lustig, dass man sich nicht mehr halten kann, man muss einfach schallend lachen.

Ach ja, ein Tag an dem man nicht gelacht hat, ist ein verlorener Tag.

 

Die Parscher haben viel gelacht und Sie…?

 

 

Mittwoch, 25.04.2012 Hui statt Pfui!

 

Ein herzliches Dankeschön an die SchülerInnen der VS Parsch, Klasse 2b mit ihrer Klassenlehrerin Frau Just, die sich als eifrüge Müllbusters in unserem Stadtteil betätigten. Bekleidet mit den flotten Müllbusters – T-Shirts und ausgerüstet mit Handschuhen, Abfallzangen und Müllsäcken rückten sie auf den Spielplätzen und dem Weg entlang der Bahn dem Kleinmüll zuleibe. Sie Staunten nicht schlecht, wie schnell sich ihre Säcke füllten. Bei der anschließenden Mülltrennung, verstand es Herr Franz Mayr vom Amt für öffentliche Ordnung aus den SchülerInnen wahre MülltrennungsexpertInnen zu machen, die ihre Erfahrungen nicht vergessen und hoffentlich an ihre Familien und Freunde weitergeben werden!

 

Müde und durstig, aber stolz auf die getante Arbeit kehrten die Müllbusters in die Schule zurück, wo eine vom Stadtteilverein bereitete Jause ihre Lebensgeister wieder erwachen ließ!

 

 

April 2012

 

Viertes Grenzenlos Kochen wieder ein voller Erfolg!

 

Die bereits bewährte Zusammenarbeit von Stadtteilverein Parsch und dem Parscher Solidartreff hat auch diesmal wieder bestens funktioniert.

 

Pater Hermann, als Hausherr begrüßte die zahlreich erschienen Gäste, Köchinnen und Köche. Frau Magdi Rücker, u.a. Auch Obfrau des Arbeitskreises Palschuki führte in das abwechslungsreiche Programm des Abends ein.

 

Die Klasse 2b hatte diesmal unter Leitung von Frau Brennsteiner, Frau Just und Frau Schwab das Regenbogenmärchen einstudiert. Es erzählt vom geglückten Zusammenleben im Großen und im Kleinen und von einer vielfültigen Gemeinschaft. Auch das Regenbogenprojekt thematisiert diese Ideen. Die Farben geraten in Streit, weil jede glaubt, die Wichtigste im Leben zu sein. Schließlich beendet ein Gewitte die egoistische Auseinandersetzung under darauffolgende Regen schlägt eine Versöhnung vor. Alle reichen sich daraufhin die Hände, es entsteht der wunderbare Regenbogen, das Symbol der Höffnung, der Freundschaft und des Friedens. Ein gemeinsames Lied bestätgt die neu gewonnene Erkenntnis.

 

Und dann kam “die große Schlacht am warmen und kalten Buffet”. Jede Köchin, jeder Koch stellte sein Gericht vor: aus aller Welt (Rezepte erhältlich beim Staddtteilverein)

 

  • Johanna aus Salzburg die Hühnereinmachsuppe mit Bröselknödel
  • Soul aus Gambia Mbahal
  • Hayat aus Syren gefüllte Weinblätter
  • Marion Linzerkuchen
  • Mireille aus Kamerun Kochbanane mit Huhn
  • die klasse 1A aus Parsch Löwenzahnhonigbrot
  • Gertraud, die Nachbarin ihre merühmten Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat u. Vieles mehr.

 

Herzlichen Dank auch den guten Geistern für die Aufräumungsarbeit am Ende.

 

Nächstes Grenzenlos kochen am 8.11.2012!

 

 

Die Wüste hat viele Gesichter.

 

Unter diesem Titel fand am Do. 19.04.2012 im Heffterhof ein spannender Diavortrag von Frau Mag. D. Stegbuchenr und Frau Mag. G. Weninger statt. Der Bericht über die dreiwüchige Jeepfahrt mit den Tuareg in die Sahara Südalgeriens, gab einen interessanten Einblick in die Geschichte und Kultur dieses ursprünglich nomadisierenden Volkes. Von den Höhlenzeichnungen, die die heute trockene Sahara als Garten Eden zeigen, die “grüne, blühende” Wüste (nach einem der seltenen Regenfälle) mit ihrem zum Teil lebensgeführlichen Bewohnern, wie Sandviper und Skorpion, den Zauber von Wind und Sand, bis zu den nicht unproblematischen Lebensumständen der Touareg in unserer Zeit, spannte sich der Bogen dieser beeindruckenden Reise in eine märchenhafte, von herber Schönheit geprägte Landschaft.

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