Allgemein
Sommerpause
Wir machen im Juli und August Sommerpause.
Es finden keine der regelmäßigen Veranstaltungen statt, aber im Juli laden wir Sie in den Garten zum Picknick ein
und im August frühstücken wir gemeinsam im Café Aigensinn.
Wir wünschen Ihnen schöne, erholsamen Sommermonate!
Ab September freuen wir uns über eine rege Teilnahme an den regelmäßigen Veranstaltungen und bieten wir Ihnen ein vielfältiges Programm an.
Lassen Sie sich überraschen.
Gemeinsam statt einsam.
Das Café Aigensinn versteht sich als kulinarischer Treffpunkt für die Nachbarschaft in Aigen und möchte das soziale Miteinander und die Inklusion im Stadtteil fördern. Jugendliche mit Lernschwierigkeiten kreieren dort gemeinsam mit ihren AusbildernInnen aus hochwertigen Bio-Produkten eine Auswahl an warmen und kalten Speisen, Süßspeisen und Desserts. Besonders beliebt ist das feine Frühstücksangebot und sehr gerne organisiert das Team Feiern für bis zu 30 Personen.
Dieses Frühstück haben einige Mitglieder des Stadtteilvereins am 14. August genossen. Es war wirklich sehr köstlich und es wurde jeder individuelle Wunsch erfüllt. Die Terrasse und auch der Gastraum sind sehr geschmackvoll und gemütlich gestaltet. Einfach mal herkommen und genießen.
Das aktuelle Speisen- und Getränkeangebot finden Sie hier auf der Website: Café Aigensinn – anderskompetent
Text: anderskompetent und Martha Korntner, Bilder: Privat und anderskompetent
Bericht
18. Juni, Besuch bei Firma Sonnenmoor.
Bei einer Führung durch die Firma Sonnenmoor in Anthering wurden wir herzlich empfangen und es wurde uns ein buntes Programm mit Einblicken in die Geschichte und die Herstellung der Produkte, die wir auch verkosten durften, geboten.
Zurück zur Natur war für die Firma SonnenMoor immer schon selbstverständlich. Ihre Geschichte begann ungewöhnlich, denn der Gründer, Franz Fink, war weder Arzt, Apotheker oder Wissenschaftler, er stammte aus einfachen Verhältnissen und wuchs bei seiner kräuterkundigen Großmutter auf. In der Familie Fink wurde seit Generationen wertvolles Wissen über Kräuter und die Inhaltsstoffe und Wirkung von Moor angesammelt, mündlich weitergegeben und weiterentwickelt. Heute arbeiten fast 60 MitarbeiterInnen mit Herz und Begeisterung für die Kraft der Natur.


Für uns war es ein interessanter Nachmittag mit vielen Informationen über die Entstehung und den Abbau von Moor, sowie die Heilkraft der Natur in Form von Kräuterauszügen, Tees, Moor-Produkten, Cremen und vieles mehr.
Text: Martha Korntner, Fotos: Gertrude Gruber
Bericht
Picknick im Stadtteilgarten
Nach einer, für Juli eher kühlen und verregneten Woche, hatte der Wettergott ein Einsehen und er schickte uns am 12. Juli
sonniges Wetter für das Picknick im Stadtteilgarten. Es fand sich eine fröhliche Runde zusammen, wie man sieht, mit vielen Köstlichkeiten.


Text: Martha Korntner, Fotos: Gertrude Gruber
Bericht
Frühlingsfest im Stadtteilgarten

Bei herrlichem Frühsommerwetter trafen sich am 31. Mai Vereinsmitglieder, Nachbarn und Gäste zu einem fröhlichen Nachmittagsplausch im üppig blühenden Stadtteilgarten. Verwöhnt wurden alle mit selbstgemachten süßen und deftigen Köstlichkeiten. Und auch die künstlerische Seite kam nicht zu kurz. Eva Schwarzenbacher und Helmut Haller gaben ein einstündiges Konzert mit eigenen Songs des letztgenannten, die Interessierte auch unter https://www.helmuterwinpeter.com/ nachhören können.



Text: Waltraud Aigner
Fotos: Gertrude Gruber, Waltraud Aigner
Bericht
Vererben oder Übergeben?

Warum eine Übergabe jetzt Sinn machen könnte oder auch nicht …
Mag. Lisa Rericha, Dr. Moser Anita
Am 29. April hat uns die Substitutin vom Notariat Dr. Peter Höftberger und Dr. Stefan Grünberger Frau Mag. Lisa Rericha über die Möglichkeiten einer Schenkung oder Vererbung aufgeklärt, welche Vorteile sowohl Schenkung als auch Vererbung auf den Tod haben, steuerliche Erbstreitigkeiten reduziert werden können, während Vererbung Sicherheit und Kontrolle bis zum Lebensende bieten. Die Wahl hängt jeweils von den Umständen und Zielen ab.
Es ist jedenfalls ratsam, sich vor einer Entscheidung durch einen Rechtsanwalt oder Notar beraten zu lassen, um die spezifischen rechtlichen und steuerlichen Folgen zu verstehen. Sie vertreten in Verlassenschaftsverfahren, helfen bei der Nachlassplanung, letztwilligen Anordnungen, Errichtung von Kauf- und Schenkungsverträgen, Errichtung von Erb- und Pflichtteilsverzichten und rechtswirksamen Umsetzungen der Vorstellungen der Nachlassregelungen und vieles mehr.
Auch steht die Notariatskanzlei bei Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen sowie in allen Bereichen des Erbrechts zur Seite und zur Verfügung.
Text: Gertrude Gruber, Foto: Waltraud Aigner
Information Vorstand
Am 27.02. wurde bei der Generalversammlung das Vorstandsteam für weitere 2 Jahre von den Mitgliedern gewählt. Die Stellvertreterin der Obfrau, Mag. Waltraud Aigner und die stellvertretende Schriftführerin Martha Korntner haben das Team verlassen, bleiben aber im Verein tätig.
Zur Obfrau-Stellvertreterin wurde Fr. Mag. Dr. Anita Moser und zur Schriftführerin-Stellvertreterin wurde Fr. Margaretha Rumpf gewählt.
v. li. nach re. Mag. Dr. Georg Werber Leitung Arbeitskreis Kultur, Gertrude Gruber Obfrau, Magdalena Rücker Leitung Arbeitskreis Soziales, Mag. Dr. Anita Moser Obfrau-Stv., Gertrud Mittendorfer Kassiererin, Margaretha Rumpf Schriftführerin Stv., Mag. Christine Hackenbuchner Schriftführerin,
nicht auf dem Bild Christa Grundner Kassiererin Stv.,
Text: Martha Korntner, Bild: Gertrude Gruber
Bericht NachPARSCHaften
Besuch in der GWS
Am 23. Jänner besuchten wir im Rahmen der Reihe NachPARSCHaften die Geschützten Werkstätten in der War-witzstraße.
Eine der wichtigsten Maßnahmen für die berufliche Eingliederung ist die Geschützte Arbeit.
Die GWS ist ein Wirtschaftsunternehmen mit sozialem Auftrag. Gegründet 1977 ist die GWS heute unter den acht Integrativen Betrieben Österreichs der älteste und derzeit der größte. Die Stärke liegt in der Fähigkeit, Menschen zu ihren persönlichen 100% an Leistungsfähigkeit zu führen und – oft nach einer langen Odyssee an Misserfolgen – das Arbeitsumfeld und die Ausbildung zu ermöglichen, die (endlich) zu ihnen passt. Immer mit dem Fokus auf vollwertige, gerecht entlohnte Arbeits- und Ausbildungsplätze mit allen Rechten und Pflichten.
Die GWS bietet im Bundesland Salzburg mehr als 550 MitarbeiterInnen und 39 Lehrlingen ausgezeichnete Rahmenbedingungen. Damit spielen integrative Betriebe als potenzielle ArbeitgeberInnen eine bedeutende Rolle. In Salzburg gibt es drei Standorte, in der Stadt Salzburg, in Bruck an der Glocknerstraße und in St. Margarethen mit den drei großen Geschäftsfeldern: Technik und Montage, Werbemittel und Souvenir und die Reinraummontagen.


Der moderne Betrieb erbringt qualitative und nachhaltige Leistungen und besitzt zahlreiche Zertifizierungen, Auszeichnungen und Gütesiegel.
Text und Fotos: Dr. Anita Moser
Bericht: Lesung
Lesung: Und weil sie nicht gestorben sind …
Die Mutter des Froschkönigs beklagte, dass sich einer ihrer Söhne in ein langhaariges Mädchen, eine Prinzessin, verliebt hatte und gab der Wasserschlange hierfür die Schuld, die vorhergesagt hatte, dass jener in Menschengestalt verwandelt werden sollte. Besagter Froschmutter ist auch in letzter Zeit ein junger Mann aufgefallen, der sich öfters in der Umgebung des Teiches aufhielt, der für die Frösche den Lebensmittelpunkt darstellte.
Das Rumpelstilzchen erklärt den Zuhörern, dass es der jungen Frau hätte helfen wollen, die in deren Kindheit ihre Mutter verloren hatte und von deren Vater, dem Müller, aus Geldgier an den König „verkauft“ worden sei. Sie könnte Stroh zu Gold verspinnen – so lautete die Anpreisung des Müllers gegenüber dem König. Der König war an dieser Kunst und an dem Menschen, der diese Kunst beherrschte, in hohem Maße interessiert. So verblieb das Mädchen beim König und sollte nun Stroh zu Gold spinnen, was es jedoch nicht vermochte. Das Rumpelstilzchen half unter der Bedingung, dass diese Hilfestellung geheim bleiben musste und diese Hilfsleistung kein weiteres Mal erbeten werden durfte. So spann das Rumpelstilzchen das gesamte in der Kammer befindliche Stroh zu Gold und verschwand; der König war höchst zufrieden und nahm das Mädchen zur Frau. Die junge Frau brachte wenig später ein Kind zur Welt. Der König verlangte neuerlich von der Müllerstochter, die zu diesem Zeitpunkt bereits seine Frau war, dass sie das Stroh, das in eine Kammer gefüllt wurde, zu Gold verspinnen möge. Rumpelstilzchen wurde nun von der verzweifelten jungen Königin in ihrer Not aufgesucht. Jenes bot der Königin an, mit ihrem Kind bei den Kobolden zu bleiben und die beiden wurden nicht mehr gesehen. Die Schauergeschichte mit der angedrohten Kindesabholung war letztlich reine Erfindung.
In der Geschichte vom Schneewittchen kamen gleich vier Personen zu Wort, und zwar zunächst die Stiefmutter, sodann der Jäger, dann einer der Zwerge und zuletzt der Prinz, der sie gerettet hatte.
Die Hexe im Märchen von Hänsel und Gretel, die das Geschwisterpaar in ihrem Jagdhaus aufgenommen und ausgestattet mit einer ansehnlichen Summe Geldes nach Hause entlassen hatte, konnte sich in ein anderes Land absetzen und vielen weiteren Kindern helfen. Die erfundene Darstellung mit der Hexenverbrennung machte deren Abtauchen möglich, zumal die Hexe als eine in Ungnade gefallene Angehörige der Adelsschicht Verfolgung hätte befürchten müssen.
Die Ziege, die die drei Brüder im Märchen vom Tischlein deck dich übel verleumdet hatte, rechtfertigte ihr Verhalten damit, dass es ihr Spaß bereitet hatte, die drei Brüder zu ärgern. Diese könnten im Übrigen der Ziege durchaus dankbar sein, zumal sie ja als Folge für die Verleumdung von deren Vater vom Hof verjagt worden seien und somit die Chance erhalten hatten, fortan ein eigenständiges Leben zu führen.
Als Zugabe las Frau Riedelsperger noch eine kurze Geschichte sowie ein Gedicht aus ihrem Büchlein stadt.land.dorf vor.
Text: Georg Werber, Bild: Waltraud Aigner