Bericht
Frühlingsfest & Wanderflohmarkt
Zum ersten Mal beteiligte sich der Stadtteilverein an einem Wanderflohmarkt, den das Bewohnerservice für Aigen und Parsch organisiert hat. 38 TeilnehmerInnen haben ihre nicht mehr benötigten Schätze ab 10:00 Uhr angeboten. Und am Nachmittag trafen sich Vereinsmitglieder, Nachbarn und Gäste zu einem fröhlichen Plausch im üppig blühenden Stadtteilgarten. Verwöhnt wurden alle mit selbstgemachten süßen und deftigen Köstlichkeiten.



Auch die künstlerische Seite kam nicht zu kurz. Eva Schwarzenbacher und Helmut Haller gaben ein gut einstündiges Konzert mit Großteils neuen Songs, das von der BesucherInnen sehr wohlwollend aufgenommen wurde.
Text und Fotos: Waltraud Aigner
Beisammensein
Gemeinsamer Mittagstisch
„Geselliges Vergnügen, munteres Gespräch muss einem Festmahl die Würze geben.„
William Shakespeare
Kommen Sie jeden 1. Mittwoch im Monat um 12:00 Uhr zum gemeinsamen Mittagstisch in verschiedenen Gasthäusern in Parsch.
Lernen Sie neue Menschen kennen, oder treffen Sie alte Bekannte wieder.
01. Juli Bierheuriger Eder,
Gaisbergstraße 20
Text: Martha Korntner, Bilder: oben stehende Gasthöfe
Bericht
Der Stadtteilverein besuchte kürzlich die Lebenshilfe Salzburg in der Fürbergstraße


Dort arbeiten 44 Menschen mit Beeinträchtigung, begleitet von acht engagierten Mitarbeiter:Innen, die sie während der Praktika unterstützen und fördern.
In Kooperation mit renommierten Betrieben erhalten die Beschäftigten die Möglichkeit, ihre Stärken weiterzuentwickeln.
In den Werkstätten entstehen mit viel Sorgfalt nachhaltige Produkte wie Opferlichter, Tauf- und Trauerkerzen, handgefertigte Upcycling-Produkte wie Vorhanghakerl, Teppiche, Fürberg‘s Feuerbällchen für den Griller und vieles mehr.
Darüber hinaus übernimmt die Einrichtung vielfältige Auftragsarbeiten wie Sortier- und Serienarbeiten, das Kuvertieren von Aussendungen, Versand von Magazinen, Werbegeschenken und Produktproben.
Ein besonderes Highlight ist die hauseigene Bibliothek mit einer einzigartigen Sammlung mit Büchern in einfacher Sprache.
Der Besuch hinterließ einen sehr positiven Eindruck und zeigte das große Engagement.
Text: Gertrude Gruber, Fotos: Mag. Waltraud Aigner
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Sanitätshaus Lambert
Im Rahmen der Reihe „NachPARSCHaften“ besuchte der Stadtteilverein Parsch das Sanitätshaus Lambert. So ein Besuch ist aus mehreren Gründen wichtig — und nicht nur für Menschen mit akuten gesundheitlichen Problemen, sondern eigentlich für alle.
Warum ist ein Besuch im Sanitätshaus sinnvoll?
· Sicherstellung der Basis-Versorgung Auch wenn (noch) keine größere Erkrankung vorliegt, sondern z. B. Unterstützung im Alltag benötigt wird (z. B. nach einer OP, bei leicht eingeschränkter Mobilität) — dort bekommt man brauchbare Lösungen.
· Beratung Nicht voreilig „ein Hilfsmittel kaufen“, sondern eine qualifizierte Einschätzung einholen, was im bestimmten Fall sinnvoll ist — z. B. richtige Bandage, orthopädische Einlage, Hilfsmittel für Pflege zuhause usw.
· Individuelle Versorgung & Abwicklung mit den Krankenkassen Der Besuch kann helfen, nicht nur das richtige Produkt zu finden, sondern auch die bürokratische Seite (Verordnung, Kostenübernahme) zu klären — das spart Zeit und Aufwand.
· Vorsorge & Prävention
Es geht nicht nur um akute Hilfe, sondern auch um vorbeugende Maßnahmen — z. B. zur Venengesundheit, Fußgesundheit, richtige Bandage oder Schuhtechnik bevor größere Probleme auftreten.
· Vielfältige Produkte & Hilfsmittel Der Umfang des Angebots ist groß — vom Hilfsmittel für zuhause über Reha bis hin zur orthopädischen Technik.
Warum ist das für alle wichtig?
Auch wer sich momentan fit fühlt, kann durch Beratung und Qualität → z. B. Fußprobleme, Rücken- oder Gelenkbelastung vorbeugen.
· Menschen jeden Alters können profitieren: Kinder mit Fuß-/Haltungsproblemen, Erwachsene mit Überlastung
durch Sport oder Beruf, ältere Menschen mit Mobilitätsbedürfnissen.
· Wenn unerwartet etwas passiert (Sturz, OP, Krankheit) ist es gut zu wissen, wo man professionelle Hilfe bekommt — und wie man Hilfsmittel richtig auswählt und anwendet.
· Im Alltag: Gute Fuß-/Schuhversorgung, passender Bandagierung, richtig eingesetzte Hilfsmittel können Lebensqualität, Mobilität und Selbstständigkeit signifikant
Was sollte man beim Besuch beachten?
· Verordnung mitbringen, falls vorhanden: Ärzte können Verordnungen für Hilfsmittel ausstellen, die Kostenübernahme erleichtern.
· Genaue Beschreibung der Anforderungen: Wo drückt es? Wann tritt das Problem auf (z. B. nach langem Stehen, beim Gehen, beim Sport)?
· Ausführliche Beratung nicht nur über das Produkt, sondern über dessen Anwendung, Pflege, Ausmaß.
· Frage nach Kostenübernahme und ob etwas ohne Verordnung möglich ist — manchmal gibt es gute Hilfsmittel auch „frei kaufbar“.
· Auf Qualität und Anpassung achten: Ein schlecht sitzendes Hilfsmittel kann mehr schaden als nutzen.
· Das Sanitätshaus ggf. auch als Anlaufstelle vorbeugend nutzen, nicht nur wenn schon etwas „schiefgelaufen“ ist.
Fazit
Ein Besuch im Sanitätshaus ist also nicht nur etwas für Menschen mit akuten gesundheitlichen Problemen — sondern eine sinnvolle Anlaufstelle für Prävention, Mobilität, Unterstützung im Alltag, egal ob jung oder älter.
· Wir danken der Verkaufsleiterin Sabine Deisenhammer und den Kollegen von der Orthopädie-und Reha Technik für die Ermöglichung dieses interessanten Einblicks in die hochprofessionelle Arbeit. Wir sind froh so einen kompetenten Ansprechpartner im Stadtteil zu haben.
Text und Fotos: Dr. Anita Moser
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Führung durch den Campus Boromäum
Die Besichtigung des Campus war sehr interessant und es ist unglaublich, welche Möglichkeiten die jungen Mädchen und Burschen hier haben.
Ein moderner Holzbau, der Wärme ausstrahlt, die Klassenzimmer sind mit viel technischem Knowhow ausgestattet, es werden hier ca.1000 Schüler und Schülerinnen ausgebildet. Der neue Turnsaal, so groß wie ein Fußballfeld, kann in drei Teile getrennt werden, sodass mehr Turnunterricht möglich ist. Ebenso gibt es eine umfangreiche Bibliothek, Lerntreppen und besonders erwähnenswert ist die hervorragende Schulküche.



Geführt haben uns der Prälat Dr. Sieberer und der Herr Direktor Gruchmann.


Text und Fotos: Gertrude Gruber
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Schwester Michaelas Weg aus der Depression
Am Mittwoch, den 17. September, präsentierte Sr. Michaela Lerchner im Stadtteilbüro ihr Buch, in dem sie unter dem Titel „Mein Leben in vielen Farben“ 21 kurze Geschichten aus ihrer schweren Krisenzeit vorstellte. Dabei ist es ihr sehr wichtig, nicht nur die „schweren“, sondern auch die „positiven“ Seiten ihrer Krise zu erwähnen.
Vorgelesen hat sie allerdings nur die letzte Seite mit vielen positiven Wünschen.
Erzählt hat sie ihr abwechslungsreiches Leben als Mitglied der Ordensgemeinschaft der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen. 1975 trat sie in diesen Orden ein und arbeitete als Krankenschwester im KH Hallein. Dann arbeitete sie in Tamsweg und in der Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg als Diplomkrankenschwester bzw. Pflegedienstleitung. Dann eine schwere Depression, die sie elf Jahre lang fast am Leben verzweifeln ließ. Heute, 19 Jahre später, ist sie gesund und möchte ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Sie verzichtet übrigens inzwischen auf die Nonnentracht, was ihr der Orden auch zugesteht.
Text und Bild: Waltraud Aigner
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Das Café Aigensinn versteht sich als kulinarischer Treffpunkt für die Nachbarschaft in Aigen und möchte das soziale Miteinander und die Inklusion im Stadtteil fördern. Jugendliche mit Lernschwierigkeiten kreieren dort gemeinsam mit ihren AusbildernInnen aus hochwertigen Bio-Produkten eine Auswahl an warmen und kalten Speisen, Süßspeisen und Desserts. Besonders beliebt ist das feine Frühstücksangebot und sehr gerne organisiert das Team Feiern für bis zu 30 Personen.
Dieses Frühstück haben einige Mitglieder des Stadtteilvereins am 14. August genossen. Es war wirklich sehr köstlich und es wurde jeder individuelle Wunsch erfüllt. Die Terrasse und auch der Gastraum sind sehr geschmackvoll und gemütlich gestaltet. Einfach mal herkommen und genießen.
Das aktuelle Speisen- und Getränkeangebot finden Sie hier auf der Website: Café Aigensinn – anderskompetent
Text: anderskompetent und Martha Korntner, Bilder: Privat und anderskompetent

















