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Infonachmittag Biographiearbeit am 07.05. 2019

Eine umfassende Biographie dient zur besseren Kommunikation, zur Erhaltung der Identität und ist als Basis für Pflegende sehr hilfreich. Nicht nur Daten und Fakten, sondern die Kenntnis von Vorlieben und ganz besonders Abneigungen oder Angst machenden Situationen sind für Pflegende sehr wichtig, wenn der zu Betreuende sich nicht mehr äußern kann.

Eine Biographie ist eine Lebensbeschreibung und kein Lebenslauf. Sie dient der Rückschau auf das eigene Leben, z. B. was waren meine Ziele, was ist gut gelungen-was nicht, welche Menschen waren und sind wichtig in meinem Leben, gute und schlechte Erfahrungen, was quält mich noch?

Diese Rückschau ist auch wichtig für die Person selbst, für Kinder und Enkelkinder, Partner und Freunde, vor allem aber ist sie sehr wertvoll für das Pflege- und Betreuungspersonal von dementiell Erkrankten.

Die Biographie lässt sich in verschiedene Bereiche einteilen.

Daten und Orte: wann und wo bin ich geboren, habe ich die Schule besucht, habe ich eine Ausbildung gemacht, habe ich geheiratet, wann und wo sind meine Kinder geboren?

Kultur und Spiritualität: Welche Musik und Filme mag ich? In welchem Umfeld bin ich aufgewachsen (Stadt oder Bauernhof….) Welche Traditionen sind mir wichtig? Wie gestalte ich meine Freizeit, (singen, basteln, garteln…)? Bin ich gläubig, ist mir die Kommunion wichtig, möchte ich gerne zur Messe gehen, welches Gottesbild habe ich, soll mich ein Priester besuchen….?

Persönlichkeits- und Körperbiographie: bin ich gerne allein oder in Gesellschaft, mag ich Tiere, welche Gerüche und Farben mag ich nicht, was schmeckt mir gar nicht, wie kleide ich mich gerne…..?

Wer soll mich pflegen, eine männliche oder weibliche Person? Habe ich schlimme Erfahrung mit Sexualität (Missbrauch) gemacht?

Alle diese Informationen sind sehr privat, man sollte sie daher jemanden übergeben dem man vertraut, oder der Person, die man in einer eventuell vorhandenen Vorsorgevollmacht genannt hat.

Literatur: Bücher zum Ausfüllen

Was ich dich noch fragen wollte? Von Jo Eckard

Opa/ Oma/Mama/Papa erzähl mal. Von Elma von Vliet

Nächster Termin: 12.11.2019 15:00-17:00 Uhr

Stadtteilbüro, Ludwig Schmederplatz 1

Und wieder wurde „grenzenlos gekocht“…


Der Sadtteilverein organisierte am Donnerstag den 25. April zum 14.Mal einen „grenzenlosen Kochabend“ im Pfarrsaal Parsch. Den Anfang machte Pfarrer Mag. Hermann Imminger mit einem interkonfessionellem Gebet. Die Leiterin des Arbeitskreise Soziales, Integration und Generationen begrüßte die Gäste ,führte in die Regeln dieser Veranstaltung ein und verwies auf die Wichtigkeit der Kommunikationsmöglichkeiten im Stadtteil,

Ein besonderes Anliegen des Vereins sei es die interkulturelle Kommunikation -zu vertiefen, gerade in der heutigen dem „ANDEREN“ gegenüber skeptischen Gesellschaft.
Nach musikalischen Kostbarkeiten der Mundharmonikagruppe Chromonika und dem Vortrag der Kochgeschichte von Roda Roda und eines Märchen über die Gastfreundschaft, begann das gemeinsame interkulturelle Kochen und Essen. Dieses Mal bereiteten besonders
viele Köchinnen Speisen wie ein guatemaltikisches Maisgericht, Szegediner Gulasch, Spargelquiche, Scheiterhaufen, Bärlauchknödel bzw. -nockerl, Hühnersuppe, Burek und vieles anderes mehr …..

Erfreulicherweise hatte die Neugier auf kulinarische Kostbarkeiten und das Kennenlernen verschiedener Lebensbiographien viele ParscherInnen zusammengebracht. Im geselligen Beisammensein konnten Gäste aus Bosnien,Ruanda, Afghanistan, Syrien und der Türkei direkt mit der anwesenden Integrations-Landesrätin Mag. Andrea Klambauer in  einen Dialog treten und über Möglichkeiten der Kooperation und Vernetzung im Lande Salzburg sprechen.

Alt werden in Parsch


Alt werden, ein Thema, mit dem wir uns alle aktiv oder passiv
auseinandersetzen müssen, sollten – ein Tabuthema?


Der Jahresschwerpunkt möchte ermuntern, sich mit diesem Thema
auseinandersetzen, darüber zu reden. Mittels vielseitiger
Information, Aufzeigen der positiven Aspekte des Alterns und der
Kraft des Humors wird das Thema vertieft.


Bisherige Veranstaltungen zu diesem Thema:
 Eröffnungsvortrag “ Soll ich, kann ich, muss ich pflegen?“
 „Abschied und Erinnerung“: monatliche Gesprächsrunde um in
geschütztem Rahmen über schmerzliche Verluste zu sprechen
 Vortrag „Barrierefrei und behindertengerecht im Alltag“
 Vortrag „Unterstützung in allen Lebenslagen“
 Vortrag „Wichtige rechtliche Fragen“ zu den Themen
Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und
Konfliktlösungsmodell „Elder Mediation“
 Vortrag „Spiritualität im Alter und bei Krankheit“

Wir laden Sie herzlich zu den nächsten Veranstaltungen ein:
 07.Mai, 15 – 17h Biographiearbeit: als Basis für die Pflege von
Menschen, die ihre Bedürfnisse nicht mehr ausdrücken können
 04.Juni, 18h Kulturcafé: Literarische Zugänge zu den
verschiedenen Lebensphasen, mit Texten von Eva Löchli und
aus der Weltliteratur
Näheres und weitere Veranstaltungen siehe Flyer

Wir dürfen Sie noch auf 2 wichtige Veranstaltungen hinweisen:
 25. April, 17h im Pfarrsaal „Grenzenlos kochen“, siehe
Einladung
 05.Juli, ab 14h – 21h „Schmedererplatzfest!“

Soll ich, kann ich, muss ich pflegen?

Tag und Nacht: Soll ich, kann ich, muss ich pflegen?: Die mitunter belastende und kräftezehrende Situation pflegender Angehöriger stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Jahresschwerpunkt. Angst vor dem „moralischen Zeigefinger“, einfach nicht NEIN sagen können, ein schlechtes Gewissen oder ein falsch verstandenes Pflichtgefühl treiben viele Angehörige in eine Rolle, der sie nicht gewachsen sind. Albert Gruber  entwarf ein umfassendes und  realistisches Bild , verabsäumte aber auch nicht die Belohnungseffekte, die happy chemicals zu erwähnen.

Ein brandaktuelles Thema, das angesichts der steigenden Lebenserwartung an Brisanz zunehmen wird.

Im Rahmen der anschließenden Diskussion wurde der Mangel an Möglichkeiten zum  Erlernen von Pflegegrundkenntnisse thematisiert.

Als konkretes Ergebnis dieser Veranstaltung, ist nun zusammen mit der FH Salzburg und Albert Gruber ein Grundpflegekurs für pflegende Angehörige in Planung.

Kreativwerkstatt zur Typisierung von RadfahrerInnen

Die dritte Kreativwerkstatt fand am 21. Februar im Salzburger Stadtteil Parsch statt. Diesmal wurde unter der Leitung von Günther Innerebner vom Helios Bozen mit dem Stadtteilverein Parsch gemeinsam gearbeitet. Nach einer kurzen Einleitung von Projektleiter Martin Loidl vom Z_GIS der Universität Salzburg ging es wieder darum, ein allgemeines Lebensstil-Modell auf das Radfahren hin zu spezifizieren. Die Gruppe zeigte sich sehr motiviert und aufgeschlossen. Für viele der etwas älteren TeilnehmerInnen brachten der Workshop ganz neue Einblicke in die Lebenswelt von digital creatives und neo hippies. Doch in sehr heiterer und aufgeschlossener Atmosphäre dachten alle bereitwillig über komplexe und abstrakte Themen nach. Wir freuten uns sehr über diese positive Stimmung und die vielen hilfreichen Inputs für unser Forschungsprojekt.

Unsere Mitglieder freuen sich, aktiv etwas zur Gesellschaft und zum Zusammenleben beitragen zu können. Ein Danke an alle TeilnehmerInnen!

ALT WERDEN IN PARSCH

Liebe Parscherinnen und Parscher!

Wir freuen uns „narrisch“, euch auf die Veranstaltungsreihe „Alt werden in Parsch“ aufmerksam machen zu dürfen. Magdi Rücker hat mit ihrem Team mit so viel Herzblut und Energie eine Vortragsreihe organisiert, die uns das ganze Jahr 2019 über begleiten und informieren wird.

Es beginnt bereits am Dienstag, den 12. Februar im ck21 (Veranstaltungsraum neben dem SPAR in der Clemens-Krauss-Straße) mit dem Vortrag „Soll ich, kann ich, muss ich pflegen“ von DGKP Albert Gruber, ab 18 Uhr.

Wir hoffen, dass ihr alle viel Freude an den Vorträgen und Informationsabenden findet und freuen uns auf regen Besuch! Anbei der Link zum Jahresprogramm „Alt werden in Parsch“.

Weihnachtszeit

Liebe Mitglieder, liebe UnterstützerInnen, liebe Freunde des Stadtteilvereins!

Schon ist das Jahr 2018 fast vorüber, doch folgt noch die – zumindest wird das oft behauptet – stillste Zeit des Jahres. Aber was heutzutage – zumindest meist bis zum 24. Dezember selbst – kaum der Besinnlichkeit dient, stellt sich doch dann meist bei der Bescherung und den glitzernden Lichtern und der besinnlichen Musik ein.

Das Jahr 2018 war ein sehr bewegtes für den Stadtteilverein Parsch. Ohne die Mithilfe so vieler Menschen wäre so ein fulminanter Neustart für den neuen Vorstand nicht möglich gewesen. Im Namen des gesamten Vorstands darf ich mich bei allen helfenden Händen und UnterstützerInnen bedanken, die den Stadtteilverein Parsch zu etwas ganz Besonderem machen!

Und das darf ich versprechen: Das Jahr 2019 wird famos. Ohne zu viel verraten zu wollen wird es eine tolle Veranstaltungsserie geben, die sich über das gesamte Jahr ziehen wird und dem Jahr ein ganz besonderes und aktuelles Motto geben wird.

Dafür suchen wir weiterhin Unterstützung und Mithilfe bei unseren Aktionen und Veranstaltungen und bedanken uns nochmal für die famose Unterstützung.

Bis dahin wünschen wir aber von ganzem Herzen eine besinnliche Zeit, Erholung, Ruhe und viel Kraft und vor allem Gesundheit fürs Jahr 2019!

Auf den Spuren der Gaisbergbahn

Claudia Willi machte heute einen großartigen Stadtteilspaziergang:

AUF DEN SPUREN DER GAISBERGBAHN.

Kurzweilig und so reich an Wissen erzählte sie zahlreichen interessierten Besuchern viel Spannendes aus Parsch und vorallem aus der Geschichte der Gaisbergbahn. DANKE für diesen tollen Spaziergang. Wegen des großen Erfolges ist der Spaziergang bei guter Witterung am 16. Okt nochmals geplant.

Das war das Schmedererplatzfest 2018 – „Servus Parsch“

Rückblick auf das Schmedererplatzfest 2018

Am Samstag, den 29. September 2018 veranstaltete der Stadtteilverein Parsch das Schmedererplatzfest 2018 unter dem Motto „Servus Parsch“. Kurzum: es war ein grandioser Einstand für den neugewählten Vorstand des Vereins.

Das Ziel, Oberparsch und dem Schmedererplatz zumindest für einen Tag etwas Leben einzuhauchen wurde mehr als erreicht und auch Petrus hat an diesem Tag mit perfektem Wetter ab Mittag unterstützt.

Mehr als 400 BesucherInnen wurden von 13 bis 18 Uhr begrüßt und verköstigt, unterhalten und mit Wissenswertem über Parsch informiert. Wir konnten tolle Dinge anbieten: so gab es eine grandiose Vorführung der Cirkusschule Gnigl, einen fulminanten Auftritt des Stadtteilchors, ein Stadtteilquiz, Gedächtnistraining, eine Hüpfburg, Kinderdisco (danke Architekt DI Frahndl!), einen lebensgroßen Wuzzler, eine Riesenschaukel, einen Rikscha-Shuttle und vieles mehr.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei den UnterstützerInnen bedanken, ohne die das Fest nicht möglich gewesen wäre: Zuallererst seien die vielen ehrenamtlichen HelferInnen genannt, die mit Herz, Hirn und Hand angepackt haben und das Fest in Rekordzeit möglich gemacht haben. Dann bedanken wir uns herzlich bei den PfadfinderInnen der Sektion S08, die mit uns gefeiert haben sowie der Pfarre Parsch und Pater Hermann für die Biertischgarnituren. Außerdem bedanken wir uns bei den Unternehmen die uns unterstützt haben, allen voran dem „Hotel Heffterhof“ für die sensationelle Verköstigung, dem „Wirtshaus Steinlechner“ für die tolle Weinbar, den Pfadfindern für die Crêpes, den vielen freiwilligen SpenderInnen von Kuchen und Torten für unser Buffett sowie dem „Café Zwetschke“ und der „Seniorenpension am Schlossberg“, dem „Bergspezl“, der „Raiffeisenbank Parsch-Aigen“, der „Borromäusapotheke“, der „Bauzone“, „Blumen Doll“ sowie dem „Salzburger Bildungswerk“ für die Unterstützung. Auch ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle der Salzburg AG für die Umleitung der Obus-Linie 6.

Einen schöneren Einstand hätten wir uns nicht wünschen können und es war grandios mit so vielen lieben Menschen aus Parsch zu feiern! Das macht Lust auf MEHR und wir freuen uns darauf bald weitere Veranstaltungen ankündigen zu dürfen.