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Kulturcafe 22.10.2019

„Die wahre Geschichte der Familie Trapp“

Die, zahlreich erschienenen BesucherInnen, folgten mit großem Interesse der spannenden, anhand von original Bilddokumenten und historischen Aufnahmen zusammengestellten Multimediashow .

Im Namen aller BesucherInnen bedanken wir uns sehr herzlich bei der Vortragenden Frau Mag.Gertrud Weninger und der technischen Assistentin Frau Mag. Doris Stegbuchner, die dem Stadtteilverein unentgeltlich diesen interessanten Abend schenkten.

Im Jahr 2015 wurde der 50. Geburtstag des  Musical „A SOUND OF MUSIC“ in der Felsenreitschule in  Salzburg gefeiert.

Die musikalische Familie des Barons von Trapp, ihre Villa liegt in Aigen, zählt zu den weltweit bekanntesten Persönlichkeiten aus Salzburg. Ihre Geschichte wird  im Film, im Musical, und auf dem Theater in verschiedensten Varianten erzählt. Sowohl der Blick auf den Mirabellgarten, den Dom, die Festung, Schloss Leopoldskron  und andere Salzburger Sehenswürdigkeiten und natürlich die Natur und die Berge der Umgebung haben unzählige Touristen angelockt, zumal diese „Locations“ von Melodien von Richard Rogers und dem Text von Oscar Hammerstein in ihrem Musical musikalisch genial verbrämt wurde.

1959 Uraufführung am Broadway, 1965 startet der gleichnamige Film.

Vater, Georg  Baron von Trapp, Marine Kommandant, ist am  Ende des 1. Weltkriegs „arbeitslos“, nach dem Tod seiner ersten Gattin  sucht er für seine große Kinderschar eine Gouvernante, die er  in Maria Augusta von Kutschera, einer gebürtige Wienerin, die eigentlich  als Novizin ins Stift Nonnberg eintreten wollte, findet. Die Oberin des Klosters schickt sie vorerst zur Betreuung der Kinder zum Baron. Maria Augusta heiratet 1927 Georg, sie ist sehr geschäftstüchtig, eine sehr notwendige Eigenschaft, da die Familie nach dem Banken Crash von 1935 so gut wie mittellos ist. Bei Familie Trapp wird gesungen und musiziert, sie führt ein strenges Regiment, dem sich keines der Kinder, auch in späteren Jahren, entziehen kann. Ein Familienfreund, Priester Franz Wasner, sein Grundsatz „Gebet und singen“ unterstützt sie dabei.

Dass die wahre Geschichte der singenden Familie sehr nach dem Geschmack von Hollywood abgeändert wurde, tat dem unglaublichen, bis heute noch  anhaltenden Erfolg keinen Abbruch und hat Salzburg zum Traum Reiseziel vieler amerikanischer Touristen gemacht.

Georg von Trapp, ein Patriot, sieht sich, nach dem Anschluss Österreichs an Nazi Deutschland gezwungen, mit seiner Frau, den mittlerweile 10 Kindern und Franz Wasner nach USA auszuwandern. Die Familie kann nunmehr, auch nach Abänderung ihres musikalischen Repertoires, (längst ist man von geistlichen Liedern auf weltliche Musik umgestiegen, die natürlich in Dirndl und Lodenanzug dargeboten wird) von ihren musikalischen Auftritten gut leben.

Nach vielen Tourneen rund um den Globus, kauft man 1941 eine Farm in Stowe, Vermont, einer gebirgigen Gegend mit kalten Wintern und österreichischem Flair und lädt zum Skifahren ein. Auch nach dem Tod des Vaters kann die Familie, der geschäftstüchtigen Mutter Maria Augusta sei Dank, ein finanziell sorgloses Leben führen.  Die Nachfahren vertreten auch noch heute das Image des „Edelweißlandes“ in USA.

Christine Hackenberg

Sicher in den besten Jahren

Viele gute Tipps und Hinweise erhielten die Teilnehmer unserer Veranstaltung „Sicher in den besten Jahren“ im Rahmen unseres Jahresthemas “Alt werden in Parsch”, mit Herrn Richard Wolf von der Bundespolizeidirektion Salzburg.

Es wurde über den Neffentrick, Schutz vor Taschendiebstahl, Besuch von falschen Polizisten oder Beamten informiert, und vor allem vor Dämmerungseinbrüchen gewarnt.

Zwei wichtige Ratschläge dazu:

„Vorsichtig misstrauisch sein, aber nicht ängstlich“

„Körperliche Unversehrtheit vor materiellen Verlust stellen“

Bei der Wahl von mechanischen und elektronischen Sicherheitsvorkehrungen beraten sie die Mitarbeiter der Kriminalprävention gratis und objektiv. Sie erreichen die Kriminalprävention des Stadtpolizeikommandos Salzburg unter der Telefonnummer 059133-55-3401

Verschiedene Broschüren zum Thema Prävention sind im Stadtteilbüro erhältlich, oder im Internet abrufbar unter www.bmi.gv.at/praevention – Sicherheitstipps

Stilvoll und attraktiv im Herbst des Lebens

Vielleicht von den wunderbaren Farben der Natur im Herbst inspiriert, kamen am 14.09. pünktlich um 14:30 Uhr, viele Damen zu unserer, bereits 9. Veranstaltung, im Rahmen des Jahresthemas „Alt werden in Parsch“ in das Stadtteilbüro am Schmedererplatz.
Eine ausgesprochen freundliche und kompetente Mitarbeiterin der Firma „dm – Drogeriemarkt“ hat uns gezeigt wie man sich schminkt, wie man Vorzüge betont und kleine Makel verschwinden lässt.
Die Damen waren durchwegs sehr zufrieden mit den eigenen Veränderungen und oft erstaunt über den Vergleich vorher und nachher, „und man schaut nicht angemalt aus“ (Kommentar)!
Wir bedanken uns bei dm und Fr. Sommerlath für diesen Nachmittag, der im Rahmen der seit einigen Jahren statt findenden Aktion „Mehr vom Leben“ veranstaltet wurde. Jeder Mitarbeitende von dm bekommt einen zusätzlichen Urlaubstag, an dem er sich für einen guten Zweck engagierenkann.

Geologische Wanderung in die Glasenbachklamm


Am 20.09. pünktlich um 13:00 Uhr fand sich, bei strahlendem Sonnenschein, eine interessierte Gruppe am Eingang der Glasenbachklamm ein, um an einer, von Hr. Univ. Prof. Dr. Georg Spaun angebotenen geologische Führung teil zu nehmen.
Die Glasenbachklamm , einem bei den Salzburgern sehr beliebte Wandergebiet bietet anschaulich eine Vielzahl an Gesteinen und Fossilien aus den einzelnen Epochen der Erdgeschichte. Diese stammen wesentlich aus der Jura- und der Kreidezeit aber auch aus der Eiszeit.
Wir hatten die einmalige Gelegenheit, am schier unerschöpflichen Fachwissen von Herrn Prof. Dr. Georg Spaun teilhaben zu dürfen. Wir hörten viel über den geologischen Reichtum dieses Gebietes, manches wurde uns auch durch sehr beeindruckende Experimente veranschaulicht.

Das Wissen und die ansteckende Begeisterung unseres Experten erfüllten die für Laien „toten“ Gesteine mit Leben.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Hr. Univ. Prof. Dr. Georg Spaun und seiner Frau Regina, für diese, wieder ehrenamtlich, angebotene Führung, die bei den interessierten Teilnehmenden Lust auf „mehr „, d.h. Wiederholung, weckte!

Ableben eines Visionärs

Im 82. Lebensjahr verstarb der vielleicht berühmteste und einflussreichste Parscher aller Zeiten: Ferdinand Piech, langjähriger VW-Chef.

Der Stadtteilverein Parsch möchte der Familie und Angehörigen Beileid für den großen Verlust aussprechen.

Auch wenn Herr Ferdinand Piech gerne in aller Ruhe und zurückgezogen die letzten Jahre über in Parsch lebte, so beeinflusste sein Lebenswerk doch tagtäglich das Leben von so vielen Menschen und zu guter Letzt auch SalzburgerInnen und ParscherInnen.

Der Stadtteilverein wirkt

Der Stadtteilverein Parsch nimmt die Anliegen der Mitglieder und Bürgerinnen in Parsch sehr ernst. Aus diesem Grund haben wir über die letzten Monate wiederholt die schlechten Fahrbahnbedingungen der Radwege in der Bahnunterführung Clemens-Krauss-Straße eingemahnt.

Und letzte Woche war es dann so weit. Die Unterführung wurde nach wiederholtem Drängen neu asphaltiert.
Wir freuen uns sehr, dass unsere steten Bemühungen gehört wurden und erkennen an, dass direkte Bürgerbeteiligung in Salzburg funktioniert!

Das war das Schmedererplatzfest „Servus Parsch“ 2019

Was für ein Fest!!!

Trotz einiger widriger Umstände hat sich am 5. Juli 2019 genau gezeigt, was im Stadtteilverein Parsch steckt. Und mit einer gewaltigen Teamleistung war es möglich, ein fantastisches Fest zu organisieren, das für viel Begeisterung gesorgt hat, für lachende Gesichter und eine tolle Stimmung.

Über den Tag verteilt durften wir bis lang nach Sonnenuntergang über 400 große und kleine Gäste begrüßen, die in den Genuß von perfektem Sommerwetter (nicht zu heiß und ein bisserl Wind) kamen. Die musikalische Untermalung von DJ Josef Frahndl sorgte für beste Stimmung, die Versorgung vom Steinlechner Wirt Thomas Gschwandtner und seinem Team war hervorragend. Kühles Trumer Bier, heiße Leckereien, das perfekte Duo an diesem Tag. Die Pfadfinder ergänzten das Fest mit spannenden Spielen und einem Riesenwuzzler. Das große Stadtteilquiz zog viele BesucherInnen in seinen Bann und das große Glücksrad zum 15-jährigen Vereinsjubiläum des Stadtteilvereins war heiß begehrt. Dazu gab es am großen Kuchenbuffett viele selbstgemachte Leckereien und außerdem dürfen wir etwas Beeindruckendes verkünden: wir konnten über €1.000 für den „Franzenbauer“, der Bauer kürzlich nach Blitzschlag am Gaisberg abgebrannt ist, sammeln. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ an alle Spender!

Ein weiteres Dankeschön geht an die UnterstützerInnen des Fests, die Borromäusapotheke, den Bergspezl, die Raika Parsch, den Steinlechner Wirt und die ÖJAB-SeniorInnenwohnanlage Aigen! Nicht zu vergessen an dieser Stelle die Gemeindeentwicklung des Landes Salzburg, das den Verein und somit auch solche Fest immer unterstützt.

Last but not least bedanke ich mich bei unseren Vereinsmitgliedern und den ehrenamtlichen HelferInnen, ohne denen dieses Fest nicht möglich gewesen wäre. Danke für eure Hilfe und Unterstützung!

Schmedererplatzfest „Servus Parsch“

Am 5. Juli 2019 findet von 14-21 Uhr das große Schmedererplatzfest „Servus Parsch“ statt.

Dazu laden wir herzlich alle Parscherinnen und Parscher, Anrainer, Freunde, Bekannte, Unterstützer usw. ein. Wir feiern zum Abschluss des Schuljahres ein rauschendes Fest mit vielen Aktivitäten.

Bitte beachtet, dass die O-Buslinie 6 nur zur bis zur Maria-Cebotari-Straße fährt, ab dort bringen euch die Rikschas zum Schmedererplatz hinauf! Eine Hüpfburg, die Kinderdisco u.v.m. werden euch einen tollen Start in die Sommerferien bescheren.

Neben der Kinderdisco gibt es Verköstigung vom Steinlechner Wirt, die Pfadfinder haben tolle Aktivitäten geplant, unsere Unterstützer „Bergspezl, Borromäusapotheke, das ÖJAB-SeniorInnenwohnheim Aigen, die WOHNZONE und die RAIKA Parsch“ präsentieren sich und ihre Angebot.

Zusätzlich dürfen wir darauf hinweisen, dass der Stadtteilverein Parsch sein 15-jähriges Jubiläum feiert und diesen Anlass nutzen wir natürlich um uns und unsere Arbeit zu präsentieren.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge zieh‘n…“

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)

Unter diesem Titel fand am Dienstag 4. Juni 2019 um 18.00 Uhr im CK 21 wieder ein Kulturcafé statt. Der Schwerpunkt unseres heurigen Stadtteiljahres war diesmal  „Altwerden in Parsch“. Nach verschiedenen Vorträgen, wurde diesmal das Thema von der literarischen Seite betrachtet.

Zahlreiche Besucher waren trotz des heißen Sommerwetters gekommen und lauschten sehr aufmerksam den Betrachtungen aus verschieden Epochen der Literaturgeschichte.  Neben Rilke kamen auch  J. W. v. Goethe, J . v. Eichendorff, T. Fontane, E. Geibel, W. Busch  und H. Hesse zu Wort, anonyme Geschichten und Märchen der Hottentotten und der Gebrüder Grimm fanden sich ebenso ein.

Temperamentvolle und zauberhafte Klänge dargeboten von einem Virtuosen der Gitarre, Herrn Peter Kollowrat.boten  die stimmungsvolle,  musikalische Ergänzung.

Frau Eva Löchli M.A., sie hatte bereits vor einiger Zeit im Kulturcafé aus ihrem Roman „aus der Kabine“ gelesen, „beleuchtete“ das Thema mit neuer, eigens für unsere Veranstaltung  geschriebener Poesie und Prosa :

Gedicht: auftauchen, alter Mann am Klavier, einmal fliegen, lichtmacher, für morgen,  spätes Licht und Erzählungen: Immer die Sehnsucht, Wiederbegegnung u.a.

Eigentlich ist das Thema des Älterwerdens ein ernstes.  Aber wie uns unser Publikum, das während des gesamten Vortrags  gespannt und sehr interessiert zuhörte, am Ende bestätigte, kommen   im Leben nach manchmal düsteren auch wieder helle Tage. Und so meint H. Hesse in seinem Gedicht „Stufen“ ….des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde.

Ein anschließender, kleiner Umtrunk bot Gelegenheit zu  Diskussion und gemütlichem Meinungsaustausch.

Für Interessierte stand ein Büchertisch und eine Liste weiterführender Literatur zum Thema Alter  (siehe Anhang) rundete das Thema des Abends zur Verfügung.

Ich danke Eva und Peter für die wunderbare Zusammenarbeit und unserer AK Leiterin Kultur Magdalena  für die perfekte Vorbereitung des Rahmens.

Infonachmittag Biographiearbeit am 07.05. 2019

Eine umfassende Biographie dient zur besseren Kommunikation, zur Erhaltung der Identität und ist als Basis für Pflegende sehr hilfreich. Nicht nur Daten und Fakten, sondern die Kenntnis von Vorlieben und ganz besonders Abneigungen oder Angst machenden Situationen sind für Pflegende sehr wichtig, wenn der zu Betreuende sich nicht mehr äußern kann.

Eine Biographie ist eine Lebensbeschreibung und kein Lebenslauf. Sie dient der Rückschau auf das eigene Leben, z. B. was waren meine Ziele, was ist gut gelungen-was nicht, welche Menschen waren und sind wichtig in meinem Leben, gute und schlechte Erfahrungen, was quält mich noch?

Diese Rückschau ist auch wichtig für die Person selbst, für Kinder und Enkelkinder, Partner und Freunde, vor allem aber ist sie sehr wertvoll für das Pflege- und Betreuungspersonal von dementiell Erkrankten.

Die Biographie lässt sich in verschiedene Bereiche einteilen.

Daten und Orte: wann und wo bin ich geboren, habe ich die Schule besucht, habe ich eine Ausbildung gemacht, habe ich geheiratet, wann und wo sind meine Kinder geboren?

Kultur und Spiritualität: Welche Musik und Filme mag ich? In welchem Umfeld bin ich aufgewachsen (Stadt oder Bauernhof….) Welche Traditionen sind mir wichtig? Wie gestalte ich meine Freizeit, (singen, basteln, garteln…)? Bin ich gläubig, ist mir die Kommunion wichtig, möchte ich gerne zur Messe gehen, welches Gottesbild habe ich, soll mich ein Priester besuchen….?

Persönlichkeits- und Körperbiographie: bin ich gerne allein oder in Gesellschaft, mag ich Tiere, welche Gerüche und Farben mag ich nicht, was schmeckt mir gar nicht, wie kleide ich mich gerne…..?

Wer soll mich pflegen, eine männliche oder weibliche Person? Habe ich schlimme Erfahrung mit Sexualität (Missbrauch) gemacht?

Alle diese Informationen sind sehr privat, man sollte sie daher jemanden übergeben dem man vertraut, oder der Person, die man in einer eventuell vorhandenen Vorsorgevollmacht genannt hat.

Literatur: Bücher zum Ausfüllen

Was ich dich noch fragen wollte? Von Jo Eckard

Opa/ Oma/Mama/Papa erzähl mal. Von Elma von Vliet

Nächster Termin: 12.11.2019 15:00-17:00 Uhr

Stadtteilbüro, Ludwig Schmederplatz 1