Alle Beiträge von Stadtteilverein Parsch

Ein Abschied mit Feuer und Flamme

Gabi Kriks und Andrea Pirker haben zwei erfolgreiche Jahre als Obfrauen hinter sich. Dass sich der Stadtteilverein unter ihrer Führung verjüngt und dynamisiert hat, war beim Sonnwendfest im Stadtteilgarten zu beobachten. Zahlreiche junge Familien waren gekommen. Während die Eltern sich bei Grillwürsteln und Salaten miteinander austauschen konnten, begeisterte Clown Pedro die Kinder. Davor gab es die Gelegenheit, zusammen mit der ukrainischen Künstlerin Anna Filatova Blumen und Gemüse zu „portraitieren“.

Kurz bevor das Sonnwendfeuer angezündet wurde, kam es zur Präsentation der neuesten Publikation des Stadtteilvereins: „In den Mund gelegt“ ist ein Buch mit vergnüglichen „Zitaten“ zum Thema Garten. Eine ausführliche Beschreibung findet sich weiter unten.

Gegen 23 Uhr war das Sonnwendfeuer zu Glut zerfallen. Die letzte Veranstaltung von Andrea Pirker und Gabi Kriks ging zu Ende, denn die beiden Obfrauen werden sich bei der kommenden außerordentlichen Generalversammlung Anfang Juli nicht mehr zur Wahl stellen.

„In den Mund gelegt“

Eine neue Publikation des Stadtteilvereins

Der Bibel nach sind wir Menschen aus einem wunderbaren Garten, dem Paradies, hervorgegangen. Deshalb haben Gärten über alle Zeiten hinweg berühmte Persönlichkeiten inspiriert – zumindest wenn es nach dem Zeichner Bernhard Lochmann und dem Autor Christian Lorenz Müller geht. Müller hat  W. A. Mozart und Angela Merkel, Steve Jobs, Sebastian Kurz und vielen anderen mehr Gartenzitate in den Mund gelegt, die sie so nie gesagt haben, vielleicht aber gesagt haben könnten.

 

Lochmann und Müller ackern und pflanzen seit einigen Jahren im Stadtteilgarten Parsch, um ihren ewig hungrigen Künstlermägen Vitamine zuführen zu können. Im Garten hatten sie auch die Idee zu dem gemeinsamen Projekt, das der Stadtteilverein finanziell gefördert und mit Rat und Tat unterstützt hat. Herausgekommen ist ein vergnügliches Büchlein voller Spott und Ironie, ein sprachlicher und karikaturistischer Lustgarten, in dem es sich trefflich wandeln lässt.

Hardcover, 80 Seiten, A5
Erhältlich beim Stadtteilverein für 15,– €

 

Drei Hauben für die Köche!

 Grenzenlos kochen sorgte für Gaumenkitzel

Foto: Anita Moser

Für Grenzenlos kochen lädt der Stadtteilverein Köchinnen und Köche aus verschiedenen Kulturen an den Herd des Parscher Pfarrsaals. In einer Art von kreativem Happening entstehen Gerichte, die die Gaumen entzücken. Am 17. Mai 2018 zum Beispiel kredenzte eine Gruppe junger Schwaben Württembergische Linsen an Späzle, schön säuerlich durch einen Schuss Essig. Kaum hatte das Deftig-Bodenständige aus den österreichischen Nachbarlanden die Kehlen passiert, tellerten fünf Asylbewerber aus Afghanistan ein dillig-scharfes Sabzi-Polo auf. Niemand von den rund 50 Gästen konnte widerstehen – bis auf die Köche selbst, die den Ramadan einzuhalten hatten. Nach beinahe 19 Stunden ohne Essen und Trinken ist ihnen der Gleichmut, mit dem sie zwischen all den schmausenden Gästen ihr Gericht kredenzten, hoch anzurechnen.

Zum Nachtisch gab es unter anderem einen angenehm säuerlichen Orangenkuchen, gezaubert von einer jungen portugiesischen Bäckersmaid nach Art ihrer Oma.

Foto: Anita Moser

Magic Daniel, ein ebenso eloquenter wie witziger junger Mann, zauberte mit ausgefuchsten Kartenkunststücken Verblüffung und Erstaunen in die Gesichter seiner Zuschauer.

Drei Hauben für alle Köchinnen und Köche, auch für die, die aus Platzgründen hier keine Erwähnung gefunden haben!

 

Frühjahrsarbeiten im Stadtteilgarten

Hackschnitzel für trockene Füße

Im Frühjahr gibt es im Gemeinschaftsgarten jede Menge zu tun: Die Komposthäufen müssen umgesetzt, die Wege mit Hackschnitzeln schlammfrei gemacht werden; handwerkliche Ausbesserungsarbeiten an Gartenhütte und Tomatenhaus sind zu tun.
An einem Samstag mit strahlender Sonne gingen ca. 15 Gärtnerinnen und Gärtner mit Schaufeln, Spaten und Rechen frisch ans Werk – und schon wenige Stunden später war der größte Teil der Arbeit gemacht. Herzlichen Dank an alle, die sich engagiert haben!

Schlampig ohne ig

Überhaupt kein schlampiger Abend – Kabarett mit Norbert Schlamp

flyer_schlampig_ohne_ig Freitag, 13. April 2018, 19 Uhr im Heffterhof Er ist Lehrer, Familienvater, Raucher, Hundebesitzer, und das nicht nur in der Wirklichkeit, sondern auch auf der Bühne: In seinem ersten Kabarettprogramm machte Norbert Schlamp die ganz gewöhnlichen Absurditäten seines Alltags zum Thema. Im engagierten Plauderton räsonierte er über ein Einkauferlebnis beim Diskonter („Die Lebensmittel dort haben echt gute Qualität. Aber das Trockenfutter für meinen Hund würde ich nie dort kaufen.“) genauso wie über Intimrasur-Moden in der Sauna („Vorne kurz, hinten lang.“). Gelegentlich quirlte Schlamp richtiggehend über die Bühne, besonders während seiner Gesangseinlagen, die von Ferdinand Peschta an der Gitarre kongenial begleitet wurden. Schlamps selbstgeschriebene Songs hatten fast immer Ohrwurmcharakter, waren gleichzeitig aber auch durchaus hintergründig. Nicht Wenige im Publikum werden sich zum Beispiel noch lange an die Zugabe „Für Alkohol gibt es immer einen Grund“ erinnern. P4133225_kl Die gut besuchte Veranstaltung ist ein schönes Beispiel für die besondere Veranstaltungskultur des Stadtteilvereins Parsch, die vor allem Newcomern eine Chance gibt: Wie der gebürtige Aigner Norbert Schlamp am Ende seiner Bühnenshow verlauten ließ, war es für ihn das erste Mal, dass sein Publikum „nicht nur aus Freunden, Verwandten, Schülern und Erpressten“ bestand. Die Angesprochenen dankten es dem Künstler mit herzlichem Applaus. Ein rundum gelungener, ganz und gar nicht schlampiger Abend. OLYMPUS DIGITAL CAMERA  

Vorsorgemappe

In jeder Lebenslage sicher sein, dass in meinem Sinn gehandelt wird …
Um das zu erreichen, braucht es Informationen und klare Handlungsanweisungen. Die „Vorsorgemappe“ unterstützt Sie dabei!

Die Gemeindeentwicklung Salzburg hat die Inhalte nach dem Vorbild der
„Vorsorgemappe” des Seniorenbeirats Feldkirch und des Kreisseniorenrats
Bodenseekreis erarbeitet. Wir hoffen, dass Ihnen die Auseinandersetzung mit
den angeführten Themen die wohltuende Sicherheit gibt, wichtige Dinge
rechtzeitig geregelt zu haben. Hier der Link zu der aktuellen Vorsorgemappe:
Vorsorgemappe_Formular.pdf

Wir empfehlen Ihnen, die „Vorsorgemappe“ mit einem Angehörigen oder einer
Person Ihres Vertrauens durchzuarbeiten – von Anfang bis Ende oder einfach nur
jene Abschnitte und Kapitel, die Ihnen wichtig erscheinen.