„Sagens einfach „Peter“ zu mir, weil den Namen Predrag Kovacevic kann keiner aussprechen!“ Seit 6½ Jahren führt er dieses Lokal, das viele von früher noch als „Hintertürl“ und vorher „Hansi-Stüberl“ kennen: Gleich am Beginn der Rettenpacherstraße links. Wir stellen die Familie heute vor.
Die Familie kam aus Bosnien: Seine Eltern sind über Vorarlberg, Tirol nach Salzburg gekommen und haben schon seit Jahrzehnten in der Tradition der italienischen Küche gearbeitet.
Frau Sofija, ebenfalls aus Bosnien, arbeitet mit im Betrieb und so werden die langen Öffnungszeiten möglich: Täglich von 11 – 23 Uhr, kein Ruhetag, nur über Weihnachten eine Woche und im Sommer ein Monat Betriebsurlaub.
Sie haben zwei Kinder, die das BG Nonntal besuchen.
Sie wohnen auch in Parsch, und sie haben sich immer wohlgefühlt in Parsch: Besonders betonen sie, wie ruhig die Gegend hier ist und wie freundlich die Nachbarn. Nie hat es irgendwelche Probleme für sie gegeben. Die Parkplätze vor dem Lokal sind zwar Mangelware, aber die Leute nehmen auch gerne ein paar Schritte zu Fuß in Kauf.
Das Lokal ist klein und gemütlich, hat nur ca. 35 Plätze. Es gibt ein umfangreiches Angebot an italienischer Küche: Alle Pizzen sind handgemacht, mit Original-Zutaten belegt, jeden Tag wird am Vormittag immer alles an Saucen und Suppen frisch gekocht, es wird keine Tiefkühlware verwendet – deshalb auch die Zurückhaltung bei Fischgerichten: Frischer Fisch ist nicht immer zu bekommen. Die Qualität der Pizzas spricht sich herum: Die telefonischen Bestellungen nehmen zu, der Lieferservice hat reichlich zu tun.
Ihre Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft?
Sie wünschen sich hauptsächlich, dass es mit ihrem Betrieb und ihrer Familie gut weitergeht, dass die Gäste zufrieden sind und gerne wiederkommen. An Veränderungen oder Vergrößerung wird derzeit nicht gedacht, da kann man sich dann Gedanken machen, wenn die Kinder größer sind. „Wir hoffen, dass es so bleibt wie es ist und gut weitergeht!“
Ein Adventkalender-Geschenk hätten wir auch anzubieten:
Oft war die Klage zu hören, in Parsch gibt es kein Café und keinen Treffpunkt!
Wir können hier das Piccolo empfehlen – es gibt am Nachmittag Platz, Kaffee und Mehlspeisen, und - sie haben sich entschieden, das Lokal als „Raucherlokal“ zu führen. Beste Voraussetzungen also für einen gemütlichen Kaffeeplausch!