Startseite » Adventkalender 8. Dezember – EKI – Gruppe im Pfarrsaal

Adventkalender 8. Dezember – EKI – Gruppe im Pfarrsaal

Die „Eltern-Kind-Initiative“ führt derzeit vier Gruppen in Parsch: Es werden Kinder allein betreut, oder es kommen Eltern – meistens Mütter – mit ihren kleinen Kindern, jeweils von 9.00 – 11.00 Uhr.

Wir waren bei der Donnerstag-Gruppe am 19. 11. dabei.

EKIZ-11 (Medium)

Bei der Jause

EKIZ-19

Barbara Schwan (re)

Zu Beginn sitzen alle gemeinsam am Tisch zur Jause und unterhalten sich.

Barbara Schwan, ausgebildete Sonderschul-Lehrerin, leitet die Gruppe und berichtet: „Früher war ich selbst mit meinen Kindern in einer Gruppe, jetzt hab ich selbst eine übernommen. Es taugt mir sehr: Man fängt an der Basis an, man sät – und es wächst und sprießt. Die Kinder und Eltern erleben Achtsamkeit und Wertschätzung. Es ist so wichtig, dass Kinder ihre Kindheit und ihre Individualität leben dürfen!“

Die Kinder fangen inzwischen an, sich Spielsachen auszusuchen und beginnen zu spielen.

Richard und Gudrun

Richard und Gudrun

Die Kinder beginnen zu spielen

Die Kinder beginnen zu spielen

Richard und Valentina, (er ist heute der einzige Vater in der Gruppe) über ihre Hoffnungen und Wünsche: „Gesundheit und viel Liebe – dass man genug mitgibt, dass die Gudrun ihren eigenen Weg geht und selbständig wird, dass man lernt, loszulassen … es ist auch eine gewisse Herausforderung, Liebe und Aufmerksamkeit auf unsere beiden Kinder gleich zu verteilen…“

Inzwischen haben alle Kinder zu spielen begonnen, da braucht es natürlich immer ein paar hilfreiche Hände um zu helfen, zu schlichten oder etwas wieder gutzumachen. Rita Reiner ist Mitbetreuerin und mit ihrer Tochter Elisabeth in der Gruppe. „Die Gruppe ist sehr offen und angenehm, sie nehmen Neue gern auf.“ Die Gruppe ist nicht konfessionell gebunden, aber christliche Bräuche und Feste werden gefeiert. Alle freuen sich, wenn auch türkische Frauen manchmal hier mitmachen. Schade findet sie, „dass Parsch immer mehr zu einer Luxusgegend wird, es ist schon sehr teuer. Und nach Parsch fahren nur die alten Obus-Garnituren!“

Jakob (li)

Jakob (li)

Rita Reiner mit Elisabeth

Rita Reiner mit Elisabeth

Jede Gruppe ist integrativ – Behinderte sind willkommen. Christine war schon mit ihrem ersten Kind Jonas hier, und jetzt mit Jakob, der das Down-Syndrom (Trisomie) hat. „Wir machen uns keine Sorgen wegen Jakob, es ist nicht schlimm, dauert bei ihm halt nur einfach alles ein bisschen länger. Wir machen uns Gedanken darüber, was kann man ihm am besten anbieten, wie kann man ihn am besten unterstützen.“

Während die Kinder spielen und sich tummeln, sitzen die Mütter in einem Kreis zusammen und besprechen mit Barbara Schwan verschiedene Themen aus dem Bereich Kinder, Entwicklung, Erziehung, Partnerschaft – Themen, die alle berühren und wo jede etwas beitragen kann.

Gemeinsames Spielen und Singen

Gemeinsames Spielen und Singen

Mütterrunde

Mütterrunde

Nachher wird noch gemeinsam in einem großen Kreis eine halbe Stunde gesungen, gelacht, gespielt – und damit geht der Vormittag zu Ende.

Ein Adventkalender-Geschenk geben sie uns mit: Einen Text über die Liebe, nach 1 Kor 13. Wir umrahmen ihn mit Fotos der Mütter und Kinder aus der Gruppe!

EKIZ-3

EKIZ-20

EKIZ-17

EKIZ-22

Mutterliebe


Lebte ich in einem Haus von makelloser Schönheit und Ordnung und hätte keine Liebe, so wär´ ich eine Haushälterin, keine Mutter.

Hätte ich Zeit zum Waschen, Putzen und Dekorieren und hätte keine Liebe, so lernten meine Kinder zwar Sauberkeit und Ordnung, aber nicht, was Liebe ist.

Liebe übersieht den Schmutz auf der Suche nach dem Lächeln des Kindes.

Liebe freut sich über die winzigen Fingerabdrücke an den frischgeputzten Fensterscheiben.

Liebe trocknet erst die Tränen, bevor sie die verschüttete Milch aufwischt.

Liebe ist einfach da, wenn man sie braucht.

Liebe krabbelt mit dem Baby, läuft mit dem Dreikäsehoch, rennt mit dem Schulkind und tritt zur Seite, damit der Jugendliche erwachsen werden kann.

Liebe ist der Schlüssel, der das Herz deines Kindes aufschließt.

Bevor ich Mutter wurde, rühmte ich mich meiner vielen Fertigkeiten. Nun rühme ich Gott für das Wunder meiner Kinder. Als Mutter muß ich meine Kinder vieles lehren, aber das Größte und Wichtigste von allem ist die Liebe.

Jo Ann Merrele

Kategorie: Adventkalender
Veröffentlicht am 08. Dezember 2009 um 00:00 von Dominik S. Kaaser
Kommentare nicht möglich
Stichworte: , ,

Kommentarfunktion ist deaktiviert

© 2010 Verein Stadtteilentwicklung Parsch. Kontakt Webdesign