Er lebt sehr gerne in Parsch und engagiert sich hier nach Kräften im Stadtteilverein. „Glücksfall Parsch“ – „von Anfang an Parsch“ - solche Worte tauchen in Gesprächs-Notizen über Herrn Munz immer wieder auf.
Er stammt aus Stuttgart, geboren 1944, hat ein Ingenieur-Studium in Maschinenbau absolviert und in Deutschland als Messtechniker gearbeitet. In den 70er Jahren kam er nach München und hat dort eine Niederlassung geleitet, später zog er nach Salzburg um, arbeitete aber weiterhin wochentags in Deutschland. Seit 2008 ist er im Ruhestand.
Er ist verheiratet mit Ingrid, sie ist Heilpraktikerin und Energetikerin. Eine Tochter lebt in Bamberg als promovierte Germanistin, eine zweite Tochter unterrichtet im Gymnasium Murnau bei Garmisch Deutsch, Englisch und Italienisch, der Sohn mit Frau und Tochter lebt und arbeitet in Wien als Architekt.
Von München aus hat das Ehepaar Salzburg immer mehr angezogen: Das reiche Kulturangebot, die schöne Umgebung, die Nähe der Berge – so sind sie nach Salzburg gezogen und haben sich in Parsch niedergelassen.
Seit zwei Jahren arbeitet Ulrich beim Stadtteilverein Parsch mit, ist auch im Vorstand und betreut den Bereich „Öffentlichkeitsarbeit“, Frau Ingrid leitet den Literaturkreis im Parschverein
Viele ihrer Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche beziehen sich darauf:
Er möchte beginnen, das Internet-Programmieren zu erlernen, so dass die Stadtteilvereins-Homepage immer besser wird und sich zu einem Kontakt-Forum entwickelt; er plant, ein Büro für den Stadtteilverein eröffnen zu können, das zu einem Treffpunkt werden könnte; und er hofft, dass das Zusammenleben in Parsch immer besser und reichhaltiger wird.
Sie freuen sich, an den vielfältigen Kulturangeboten in Salzburg teilhaben zu können und sind „Wandervögel“: Gerne sind sie in den Bergen der Umgebung unterwegs.
Als Geschenk für den Adventkalender haben wir vorbereitet:
Ein schönes Bild von Salzburg, von Bergen umgeben unter den Wolken, und ein Gedicht von Stefan Zweig, der in der Zwischenkriegszeit in Salzburg lebte und ein Haus am Kapuzinerberg bewohnte.
Das Mädchen
Stefan Zweig
Heute kann ich keine Ruhe finden…
Das muß die Sommernacht wohl sein.
Durchs offne Fenster strömt der Linden
Verträumter Blütenduft herein.
Oh Du mein Herz, wenn er jetzt käme
– die Mutter ging schon längst zur Ruh -
Und dich in seine Arme nähme…
Du schwaches Herz, …was tätest DU?…