Die Kirche und der Pfarrhof sind ein umgebauter Bauernhof , der hintere Teil der Kirche war früher der Stall. Deshalb liegt es am Heiligen Abend nahe, daran zu denken: Auch Jesus, dessen Geburt wir heute feiern, ist in einem Stall geboren worden. Die Parscher Kirche lässt uns spürbar nacherleben, was er den Menschen in seinem Leben vermittelt hat: Befreiung und Erlösung. Aus dem Dunkel und dem Bedrückenden öffnet sie sich nach Vorne zum Hellen, zum Licht, zur Freude.
Wie es der Kirchenbau vermittelt, versucht es Pfarrer P. Hermann Imminger zu leben und weiterzugeben. Er ist geboren 1968 und kommt aus bayrisch-Schwaben (Zusmarshausen). Er hat Theologie studiert, auch in Salzburg, und trat in den Orden der „Missionare vom kostbaren Blut“ ein. Der Orden umfasst etwa 500 Mitglieder und ist in mehreren Kontinenten tätig. Seine Priesterweihe erhielt er 2005 durch Erzbischof Kothgasser. August 08 kam er hierher, Juli 09 hat er diese Pfarre übernommen.
Seine Hoffnungen und Wünsche sind geprägt von der missionarischen Ausrichtung seines Ordens:
„Dass die Kirche mehr bekannt wird…! Wir hätten so viel zu verkünden.
Unser Land braucht dringend Missionare! Wir möchten versuchen, das Evangelium zu leben, im Leben die frohe Botschaft sichtbar zu machen!
Nicht nur in der Kirche reden, sondern im Leben ein Zeuge für Jesus zu sein!“
P. Hermann findet die Mitglieder der Pfarre und die Menge von ehrenamtlichen Mitarbeitern toll, er arbeitet gerne mit ihnen zusammen und freut sich, wenn sie selbständig Aufgaben übernehmen.
Das Geschenk dieses letzten Adventkalender- Tages ist der Wunsch an alle:
„Ein gesegnetes Weihnachtsfest! Dass alle die Güte und Liebe Gottes spüren und erfahren, der in unsere Welt gekommen ist und uns den Weg zu einem guten und friedvollen Leben gewiesen hat. Wie es der Gesang der Engel in der Heiligen Nacht ausdrückt: Ehre sei Gott – Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind!“