Ich bin derjenige, der für diesen Adventkalender zuständig ist – deshalb darf ich mich heute, am vorletzten Tag, auch persönlich vorstellen:
Ich komme aus Millstatt, Kärnten, habe als Student 1970 sogar ein Semester in Parsch gewohnt, Rettenpacher-Str. 25. Nach dem Studium bin ich in Salzburg geblieben. Ich war kirchlicher Angestellter, in verschiedenen Pfarren Pastoralassistent und an verschiedenen Schulen Religionslehrer. Ich wohne mit meiner Familie auf der anderen Seite der Salzach, im äußeren Nonntal. Seit heurigem Frühjahr bin ich im Ruhestand und da habe ich bemerkt, dass es mir fehlt, nichts mehr zu tun und keine besonderen Aufgaben mehr zu haben.

Durch Dorothea Gmeiner-Jahn, ebenfalls aus Millstatt, wurde nun Kontakt zum Stadtteilverein hergestellt und angefragt, ob ich für den Verein die Website machen könnte. Ich habe gerne zugesagt und bin meinem Sohn Dominik, der Informatik studiert, dankbar, dass er mich in technischer Hinsicht unterstützt hat: Er das Technische besorgt, ich die Inhalte zusammengestellt.
Seit November ist die Website online. Ich fragte mich nun: Wie kann diese neue Website bekannt werden, wie bringt man die Parscher dazu, sie aufzurufen? So kam ich auf die Idee mit dem Adventkalender: Menschen aus Parsch vorstellen, Interesse füreinander wecken, die gemeinsamen Ziele und Aufgaben hervorheben.
Es war nicht schwer, Personen zu finden, die bereit waren, hier mitzutun. Die Gruppen des Stadtteilvereins und die Mitglieder des Vorstandes haben gerne zugesagt, auch viele Mitglieder der Pfarre Parsch, die ich bei einem Mitarbeitertreffen kennenlernte, waren gern dazu bereit. Danke allen für ihre Bereitschaft und Offenheit! Gewünscht hätte ich mir, auch außerhalb der etablierten Parscher Kreise jemanden zu gewinnen, aber trotz mancher Versuche fand ich zu Migranten oder Menschen am Rand der Gesellschaft keinen Zugang.
Wer sich auskennt, weiß, dass solche Seiten sich nicht von selber schreiben, dass dazu schon erhebliche Motivation und Zeitaufwand gehören. Warum mach’ ich das also?
Die Antwort, zugleich das heutige Adventkalender-Geschenk für mich und alle Parscher:
„Was man gern tut, wird einem nie zuviel, da schaut man nicht auf die Uhr oder auf das Geld. Wenn man etwas tut, was anderen Freude bereitet, ist man selber auch der Beschenkte. Und was das Verhältnis der Parscher zueinander und zu ihrem Stadtteil betrifft – weiter so positiv, so menschlich und aufgeschlossen miteinander wohnen, arbeiten und leben!“