Startseite » Adventkalender 17. Dezember – Polizeiinspektion Gnigl

Adventkalender 17. Dezember – Polizeiinspektion Gnigl

Polizeiinspektion Gnigl

Polizeiinspektion Gnigl

Das Gebiet umfasst etwa ein Drittel von Salzburg mit ca. 55.000 Bewohnern, die Stadtteile Aigen, Parsch, Gnigl, Schallmoos, Esch und Langwied, sowie den Kühberg, Heuberg, Kapuzinerberg und Gaisberg. Der Soll-Stand an Beamten beträgt 36, der Ist-Stand derzeit 28.

Wir stellen heute zwei davon vor: Chefinspektor Stöllinger Sebastian und Inspektorin Noppinger Monika.


Sebastian Stöllinger ist Kommandant-Stellvertreter und seit 1977 hier im Dienst. „Es hat sich allerhand geändert: Früher ist man im Rayonsdienst mit dem Auto herumgefahren, hat Präsenz gezeigt, oft zwei, drei Stunden Fußstreifen unternommen. Jetzt gibt es das kaum mehr. Wir haben unsere Einsätze, und die andere Zeit verbringen wir hier am Computer.“

S. Stöllinger zeigt: 1/3 des Stadtgebietes (gelb) gehört zu Gnigl

S. Stöllinger zeigt: 1/3 des Stadtgebietes (gelb) gehört zu Gnigl

Erinnerung an Besuch von Schulklassen

Erinnerung an Besuch von Schulklassen

Polizeiinspektion Gnigl

Polizeiinspektion Gnigl

Die Hauptaufgaben der Polizei sind das Verhindern von Straftaten – durch Präsenz und Überwachung – und die Aufklärung von solchen. In Parsch gibt es hauptsächlich Fälle von Einbrüchen und die Überwachung des Verkehrs. Von den Bewohnern her ist es sehr ruhig, es gibt hier auch keine Siedlungen mit problematischer Bewohner-Struktur.

Seine Wünsche beziehen sich hauptsächlich auf den Dienst: Genug Personal sollte sein, die hohe Überstunden-Leistung macht das Leben schwer. Eine Aufstiegs-Möglichkeit für Polizisten bietet die Ausbildung für den Kriminal-Dienst.


Monika Noppinger ist seit 2005 bei der Polizei und seit 2007 hier in Gnigl. Sie schätzt die abwechslungsreiche Arbeit, das gute Arbeitsklima und die freundlichen Kollegen.

Beide hier genannten und auch noch andere Kollegen von der Dienststelle nennen aber ein Problem, das ihnen allen offensichtlich zu schaffen macht: „Viel Arbeit wird vergeblich gemacht, es kommt nichts dabei heraus. Oft kommt es vor, dass ein Straftäter von uns gefasst und eingeliefert wird, aber dann von der Justiz sofort wieder freigelassen wird. Wir verhaften z. B. einen – und am nächsten Tag sieht man ihn wieder am Bahnhof seinem ´Geschäft´ nachgehen. Das ist oft eine Enttäuschung, wenn hier trotz vieler Bemühung nichts herauskommt, aber uns sind die Hände gebunden. Nur: Ist es fair und gerecht, dass eine Verwaltungsübertretung – z. B. zu schnell Autofahren – ziemlich hoch bestraft wird, aber Delikte wie Diebstahl, Einbrüche usw. oft überhaupt nicht?“

Ausrüstung

Ausrüstung

M. Noppinger

M. Noppinger

Die Polizisten sind auch in psychologischer Betreuung geschult, müssen manchmal schockierende Nachrichten überbringen, zuhören können, Streitigkeiten schlichten, beruhigend einwirken.

Monika Noppinger hofft, in Gnigl bleiben zu können und auch ihre Hoffnungen und Wünsche für ihr Privatleben mit dem Dienst vereinbaren zu können. „Frauen im Dienst können ihre Familie und ihre Kinder gewöhnlich gut unter einen Hut bringen.“ Auch die Kollegen betonen: „Wo gibt es das schon, dass man mit seinen Kindern den Nachmittag verbringen kann, mit ihnen Hausaufgaben machen kann usw.? Durch den wechselnden Schichtdienst wird allerhand möglich. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass man vielleicht zu Weihnachten Dienst hat und nicht zu Hause sein kann…“

Monika Noppinger, Sebastian Stöllinger

Monika Noppinger, Sebastian Stöllinger


Als Adventkalender-Geschenk können wir einen Spruch von Monika Noppinger präsentieren, der ihr viel bedeuten:

„Der verlorenste Tag ist der, an dem man nicht gelacht hat.“

Ein Geschenk an uns alle ist es aber auch, dass dank der Bemühungen und des Einsatzes unserer Exekutive unsere Tage hier sicher, friedlich und ungestört verlaufen können. Danke dafür!

Kategorie: Adventkalender
Veröffentlicht am 17. Dezember 2009 um 00:00 von Dominik S. Kaaser
Stichworte: ,

Ein Kommentar zu „Adventkalender 17. Dezember – Polizeiinspektion Gnigl”

1

Heinz Voithofer, 23.12.2009 18:25

Ein klasser und authentischer Artikel über die Polizei in Gnigl! Gratulation!

© 2010 Verein Stadtteilentwicklung Parsch. Kontakt Webdesign