Sie ist 1970 geboren und hat eine Zwillingsschwester, Diane. Aufgewachsen sind die beiden in Kärnten, am Ossiacher- und Millstättersee. Mit Anfang 20 erleben sie einen großen Schock: Beide Eltern sterben kurz hintereinander, die beiden jungen Frauen sind gezwungen, ihr Leben selbstständig zu führen und zu organisieren. Beide absolvieren Studien in Salzburg, Dorothea Philosophie und Geschichte; Diane Mathematik und Biologie.

Dr. Wolfgang Gmeiner
Diane verlegt ihren Lebensmittelpunkt ganz nach Salzburg, Dorothea zieht es zurück nach Kärnten: Im Jahr 2000 heiratet sie den Millstätter Dr. Wolfgang Gmeiner, Professor für Mathematik, Physik und Philosophie.
2004 beginnt sie jedoch in Salzburg beruflich Fuß zu fassen und führt so das Leben einer Wochenendpendlerin zwischen Salzburg und Millstatt. In Salzburg-Parsch bewohnt sie ein Zimmer in Dianes Wohnung.
Dorothea zählt eine beeindruckende Liste von großteils ehrenamtlichen Tätigkeiten auf: Sie war beim Alpenverein Millstatt Naturschutzreferentin und in der Jugendarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Vereinsorganisation aktiv, engagierte sich in der Studentenvertretung, hat sich für Asylbewerber eingesetzt, ist beteiligt im Stadtteilverein Parsch, wo ihr besonders das Projekt „Barrierefreier Stadtteil“ am Herzen liegt, initiiert Dialoge in der GBKL („Gemeinschaftsbasierende Konfliktlösung“), und sie wirkt mit im „Forum Millstättersee“, einer Initiative, die sich für Ortsbildpflege und Bürgerbeteiligung einsetzt. Derzeit ist Dorothea an der Uni Salzburg als Projektkoordinatorin im „Zentrum für Gastrosophie“ beschäftigt. Eines der Angebote dort ist ein berufsbegleitender Masterlehrgang über Ernährung, Kultur und Gesellschaft. Freiberuflich arbeitet Dorothea auch als Trainerin für Schulmediation in verschiedenen Salzburger Schulen.
Dorothea hegt eine tiefe Skepsis gegenüber Hoffnungen und Wünschen, auf die Frage nach diesen kann sie keine Antwort geben. „Ich versuche eher in der Gegenwart zu leben und den Dingen, wie sie sind, etwas Gutes abzugewinnen.“ So freut sie sich über viele freundschaftliche Beziehungen, die sich im Lauf der Zeit entwickelt haben, und über Einblicke in fremde Länder und Kulturen, die sich daraus ergeben haben (Rumänien, Polen, Litauen, Kroatien, Jerusalem, Kairo, Kamerun, Ukraine, Italien, Slowenien e. a.).
Für den Stadtteilverein Parsch wäre ihr wichtig: „Dass er bekannter wird, dass immer mehr Leute entdecken, wie viele Möglichkeiten es gibt, etwas beizutragen, und wie sehr man daraus gewinnt!“
Ein Adventkalender-Geschenk von Dorothea Gmeiner-Jahn:
Informationen über den Tierschutz-Verein „Vier Pfoten“ (www.vier-pfoten.at) und da zum Beispiel ein „Weihnachtsmenü ohne Tierleid“, wie es in der aktuellen Vier-Pfoten-Infobroschüre vorgestellt wird.