Waltraud Limmert leitet den Sozialkreis der Pfarre Parsch und setzt sich mit ihren Mitarbeiterinnen für diejenigen ein, die am Rand stehen und denen es nicht so gut geht: Hierzulande und weltweit.
Waltraud Limmert wurde 1942 in Zell/See geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Durch die Heirat kam sie nach Salzburg, zuerst nach Maxglan, seit 1981 lebt sie in Parsch. Sie war Geschäftsfrau und ist seit ca. 10 Jahren in Pension.
Sie ist engagiertes Mitglied in der Pfarre Parsch, war lange bei einem Gebetskreis und leitet jetzt den Sozialkreis. Die Gruppe umfasst etwa 20 Mitglieder, die verschiedene Aktionen und Aktivitäten durchführen – Besuchsdienste in 2 Altersheimen, Besuche anlässlich des Geburtstages älterer Pfarrmitglieder, Caritas-Sammlung, Flohmärkte, Kochen für die Notschlafstelle, Aktion „Fastensuppe“…
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| Sozialkreis bei einem Mitarbeiterfest der Pfarre Parsch | |||
Braucht es so etwas überhaupt in Parsch, wo es doch anscheinend fast allen so gut geht? Über diese Frage schüttelt Frau Limmert nur den Kopf. Ihr Motto lautet:„Uns geht es gut, und so möchte ich gerne mit den anderen teilen, die bedürftig sind! Viele sind in Parsch betroffen: Mindestpensionisten, Ausländer (sie betreut eine Mutter aus Syrien mit drei Kindern), manche Familien oder Alleinerziehende, die kaum ihren Lebensunterhalt haben und ausweglos von Schulden erdrückt werden. Und unser Einsatz geht auch über die Grenzen der Pfarre oder Österreichs hinaus – wir unterstützen die weltweiten Aktionen der Caritas.“
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Frau Limmert und ihr Team leisten eine ganz wichtige Arbeit in Parsch. Wenn sie erfahren, dass es Menschen schlecht geht, materiell oder psychisch, versuchen sie mit den betroffenen Menschen in Kontakt zu kommen und entweder nach Möglichkeit selbst Hilfe anzubieten oder die Ursachen der Not herauszufinden und kompetente Stellen für eine wirksame Hilfe zu finden. In unserer Konsumgesellschaft gibt es oft große seelische Not, Sprachlosigkeit und Beziehungsarmut. Als beispielsweise vor kurzem eine Familie nach 32 Jahren aus einer Wohnung delogiert wurde, war der Sozialkreis zur Stelle und ist weiterhin um sie bemüht. Bei sozialer Not ist weniger die Schuldfrage als vielmehr die konkrete Hilfe gefragt.
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